Was ist ein Kreditscore?

Was ist ein Kreditscore
und wie setzt er sich zusammen?

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€   100
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Kreditvergabe ist ein Finanzgeschäft auf Gegenseitigkeit. Doch was bedeute das eigentlich? Im Grund lässt sich dies mit einem einfachen Satz erläutern. Wer einen Kredit aufnimmt, geht damit eine Verpflichtung gegenüber der kreditgewährenden Bank ein, diesen Kredit nebst Zinsen auch vertrags-gemäß zurück zu führen. Schließlich haben Banken ein mehr als nachvollziehbares Interesse daran, dass ein gewährter Kredit wie vereinbart zurückgezahlt wird. Die Frage ist jedoch, wie man sich eigentlich eine Grundlage dafür schafft eben jenes Vertrauen in den potentiellen Kreditkunden zu entwickeln, welches für ein Kreditgeschäft nötig ist? Schließlich kann man jedem Menschen nur vor den Kopf schauen, aber nicht hinein! Ein freundliches, sympathisches Aussehen, ein freundliches Lächeln und ein “gutes Bauchgefühl“ sind bei einem Kreditgeschäft nicht die besten Werkzeuge, um die Zahlungsmoral eines Kreditkunden einzuschätzen! Es bedarf also nachvollziehbarer Erkenntnisse zur Bonität eines Kunden. Eine Vielzahl jener gesammelten Erkenntnis findet sich gebündelt im sogenannten Kreditscore.

Schlechter Kredit-Score bedeutet kein Kredit

Die Frage ist jedoch, was ein Kreditscore überhaupt ist und wie er sich berechnet? Der sogenannte Kreditscore ist im Grundsatz nichts anderes als eine Anzahl an mathematischen Berechnungen, welche anhand von statistischen Methoden eine Einschätzung über die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls abgeben. Dabei unterscheiden sich jedoch die einzelnen Berechnungsmethoden von Bank zu Bank. Nicht jede Bank nutzt hierbei einheitlich geltende mathematische „Regeln“. Das Einzige, was allen möglichen Varianten zur Berechnung des Kreditscore gemein ist, ist die Tatsache, dass am Ende stets eine Zahl herauskommt – eben jener Score-Wert. Je nach genutzter mathematischer Formel beziehungsweise Anzahl und Gewichtung einzelner mathematischer Werte kann dieser Score somit von Bank zu Bank unterschiedlich hoch sein. Jedoch kann hierbei Folgendes im Grundsatz festgestellt werden: Je höher der Score-Wert, desto geringer die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kredits. Dies ist gleichbedeutend damit, die Banken Kunden mit einem hohen Score Wert als Kreditnehmer mit guter bis sehr guter Bonität klassifizieren. Die Chancen auf den Erhalt eines Kredits steigen mit der Höhe des Kredit-Score.

Die Varianten: Internes und externes Kredit-Scoring

Generell gilt: je mehr Daten zur Berechnung des Kreditscore vorliegen, umso aussagekräftiger ist die Zahl, welche am Ende dabei herauskommt. Basiselement der Berechnung ist dabei die Selbstauskunft über Einkommen und Ausgaben. Desweiteren finden etwaige Erfahrungen aus Geschäftsbeziehungen der Vergangenheit sowie öffentlich einsehbare Dokumente wie Eintragungen in öffentlichen Schuldnerverzeichnissen Einzug in die Berechnung. In bezug hierzu sind beispielsweise auch Erkenntnisse dahingehend wichtig, ob ein Kunde bei der einen Bank seine Tilgung regelmäßig und zuverlässig leistet, dafür aber bei Ratenkrediten von Unternehmen öfter säumig bleibt. Die Gewichtung jener Daten variiert dabei jedoch von Bank zu Bank. In jedem Fall entsteht am Ende des Prozesses ein interner Score. Um das Gesamtbild des Antragstellers jedoch zu vervollständigen greifen Banken in der Regel auch auf einen externen Score zu.

Dieser externe Score stammt in der Regel von einer Wirtschaftsauskunftei ermittelt. Dieser soll eine Einschätzung darüber geben, wie wahrscheinlich ein Kredit zurückgezahlt wird. Durch die Zusammenführung des externen und internen Scores entsteht schließlich gewissermaßen die finale Einschätzung. Ein niedriger Wert muss dabei nicht zwangsläufig zu einer Ablehnung führen. Es ist auch möglich, dass sich der Kreditgeber das Risiko über höhere Zinsen ausgleichen lässt.



Redakteur: Markus Gildemeister