Der Dispokredit ist einer der meist genutzten Arten eines Kredit

Der Dispokredit – oftmals teuer,
denn die häufigst genutzte Kreditform!

Betrag
€   100
Laufzeit
Kredit 100 Zinsen 0,58
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Zahlbar am 01-01-0000 eff.JZ. 15%
Beispiel
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​Der Mensch geht in der Regel immer den Weg des geringsten Widerstandes! Was dieser Satz mit einem Kredit zu tun hat? Nicht gerade wenig, denn der Dispokredit ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie einfach es sein kann, schnell und vor allem unproblematisch eine finanziellen Engpass zu überbrücken. Der Dispokredit, einmal seitens der kontoführenden Bank eingeräumt, steht immerhin an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Das Einzige, was es benötigt, ist eine zum Girokonto passende Bankkarte nebst Bancomat, um dann in Folge zu jeder Zeit seine Liquidität aufrecht zu erhalten. Alles perfekt – oder?

Mitnichten, denn der Dispokredit ist zwar eine der am meisten genutzten Kreditformen, was allerdings nicht auf die Kreditkonditionen dieser Darlehensart zurückzuführen ist. Schaut man sich den durchschnittlichen effektiven Jahreszinssatz für Ratenkredite an und vergleicht diesen mit dem Zinssatz für einen Dispokredit, so bleibt festzustellen, dass dieser Kredit doch erheblich teurer ist. Insofern doch eigentlich unverständlich, dass dieser Kredit mit Abstand die beliebteste Darlehensform darstellt. Die Gründe hierfür liegen in der Konstruktion des Dispokredit, der eigentlich korrekterweise Dispositionskredit heisst.

Was ist eigentlich unter einem Dispokredit zu verstehen?

Bei einem Dispokredit räumt die kontoführende Bank dem Kontoinhaber eine sogenannte Kreditlinie ein, die es erlaubt innerhalb dieses finanziellen Rahmens das Konto im Minus zu führen. Diese gewährte Kreditlinie wird umgangssprachlich auch Überziehungskredit (Dispokredit) genannt. Ein Dispokredit kann entweder durch den Kontoinhaber beantragt werden oder die kontoführende Bank richtet einen Dispo eigeninitiativ ein. Die Voraussetzungen für die Kontoüberziehung sind ein regelmäßiger Geldeingang auf dem Konto und eine positive Bonitätsauskunft (KSV). Die Höhe des Dispokredites richtet sich bei vielen Kreditinstituten nach der Höhe regelmäßiger Geldeingänge durch Lohn, Gehalt, Rente, Sozialgelder oder Unterhaltszahlungen. Nicht selten wir hier bis zum 4-fachen des regelmäßigen Geldeingangs als Kreditlinie gewährt.

Die Gefahr des hohen Zinssatzes beim Dispokredit

Die Zinsen müssen nur für den Betrag gezahlt werden, um den das Konto überzogen ist. Die Berechnung der Zinsen für einen Dispo erfolgt also immer taggenau. Es müssen also nur für die Tage Zinsen gezahlt werden, an welchen sich das Konto im Minus befindet bzw. der Dispokredit in Anspruch genommen wurde. Dabei erfolgt die Zinsberechnung tatsächlich nur für den Betrag, der von dem Dispokredit anteilig in Anspruch genommen wurde – nicht für die generell gewährte Kreditlinie. Jedoch gilt zu beachten, dass die Fällig Stellung der Zinsen bei den meisten Banken vierteljährlich, jeweils zum Ende eines Quartals, erfolgt. Die Zahlung der Zinsen erfolgt dabei durch Belastung des mit dem Dispokredit verbundenen Girokontos als Referenzkonto. Falls das Konto zum Quartalsende einen Sollsaldo aufweist, erhöhen die Zinsen diesen Saldo.

Was beim Dispokredit stets zu beachten ist: Die Kreditinstitute sind seit Juni 2010 dazu verpflichtet, die Dispozinsen an einen Referenzwert zu koppeln. Nur dann dürfen sie ohne Benachrichtigung der Kontoinhaber den Zinssatz für einen Dispokredit ändern. In der Regel erfolgt die Koppelung der Sollzinsen an den Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) oder an den ­Euribor, also den Zinssatz, den Banken zahlen müssen, wenn sie sich gegenseitig Geld leihen.
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