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Kreditwürdigkeit: Schwarze Listen, die KSV und wie man negative Einträge löscht

Einträge in der KSV können die eigene Kreditwürdigkeit schwer belasten

​Es passiert schneller als man denkt: man vergisst die Begleichung einer Mobilfunkrechnung und beachtet auch die Mahnungen nicht rechtzeitig oder das Limit der Kreditkarte wird gekürzt. Oder jener Fall. Man wechselt aufgrund von neu geltenden Kontoführungskosten mehrere Male hintereinander die Bank. Vorgänge, die durchaus alltäglich sind und dessen Auswirkungen dem Einen oder Anderen nur bedingt bekannt sind. Denn all diese Vorgänge haben etwas Entscheidendes gemeinsam und das nennt sich KSV. Die Abkürzung KSV steht dabei für den größten Kreditschutzverband Österreichs und ist eine Wirtschaftsauskunftei. Deren Ziel und hauptsächliche Aufgabe es ist, die Wirtschaftstreibenden vor einem finanziellen Schaden durch Kreditausfall zu bewahren. Wer also in seinen finanziellen Angelegenheiten ein Fehlverhalten gegenüber der KSV angeschlossenen Firmen und Institutionen aufzeigt, gerät damit automatisch ins Visier der KSV. Die Folge ist eine sinkende Kreditwürdigkeit.

Einträge in der KSV und ihre Folgen

Ein Verlust der Kreditwürdigkeit kann fatale Folgen haben, denn jeder Mensch, welcher ein Girokonto eröffnen möchte, einen Kredit oder ein Darlehen beantragt oder auch beim Versandhandel etwas bestellen möchte, sollte über eine gute Bonität / Kreditwürdigkeit besitzen. Schließlich ist wohl so ziemlich jedem bekannt, dass sich eine Vielzahl von Unternehmen, Banken oder auch Versandhäuser dahingehend vergewissern, ob man als Kunde auch in der Lage ist, seine Rechnungen oder die Raten für einen Kredit zurückzuzahlen. Bestehen hieran aufgrund von Informationen aus den Datenbanken, den sogenannten „Schwarzen Listen“ auch nur die geringsten Zweifel, findet ein Geschäft auf Kredit in der Regel nicht statt. Es gilt also sich darüber bewusst zu sein, dass mit der KSV und ihr verbundener Unternehmen, einen erheblichen Einfluss auf das eigene wirtschaftliche Leben haben können.

Die KSV und von ihr gesammelte Daten

Um jedoch diesen möglichen Einfluss der KSV auf das eigene Leben und die Kreditwürdigkeit besser zu verstehen, sollte man Kenntnis darüber besitzen, welche Informationen die KSV sammelt beziehungsweise welche Informationen von angeschlossenen Unternehmen an Sie übermittelt werden. Bekannt ist, dass die KSV neben den Daten über die Anschrift, Telefonnummer, Berufstätigkeit zudem alle relevanten Fakten sammelt, welche in Bezug auf die Zahlungsmoral und die Einschätzung über die finanzielle Lage des Einzelnen Auskunft geben. Zudem werden auch Informationen über eventuellen Immobilienbesitz und deren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen generiert. Für Unternehmen sammelt die KSV zusätzlich noch Hinweise auf Gewinne oder Verluste, die Größe eines Unternehmens und andere betriebsrelevante Daten.

Welche Möglichkeiten gibt es Einfluss auf die KSV Daten zu nehmen?

Wer davon überzeugt ist, das die KSV unerlaubt unvollständige oder gar falsche Informationen zur eigenen Person gespeichert hat, dem bietet sich die Möglichkeit entsprechend einzugreifen. Grundlage sollte hierbei immer die Einholung einer einmal pro Jahr kostenlos erhältlichen Selbstauskunft sein. Hieraus kann ersehen werden, welche Daten aktuell zur eigenen Person bei der KSV gespeichert sind und welchen Einfluss diese auf die eigene Kreditwürdigkeit haben. Sollte sich hierbei in Folge herausstellen, dass fehlerhafte Daten und Einträge vorliegen, hat man das Recht korrigierend tätig zu werden – bis hin zur Löschung der Daten! Denn: Nach einem Urteil des OLG kann man als Konsument die Löschung seiner bonitätsrelevanten Daten beim KSV verlangen. Laut dem Datenschutzgesetzt DSG können solche Daten nur mit Zustimmung der Person in den Listen der KSV eingetragen werden. Hat man hierzu seine Zustimmung nicht gegeben, dann kann man die Löschung dieser verlangen.

Weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit

Darüber hinaus kann man bei der Hausbank dahingehend einen Widerruf verfassen, dass diese nicht bevollmächtigt sind, diesbezügliche Daten an den KSV zu übermitteln oder diese zu verwenden. Darüber hinaus kann die Hausbank verpflichtet werden, die Unzulässigkeit der Verwendung und der Übermittlung solcher Daten an alle Stellen weiterzugeben, an die diese solche Daten bereits übermittelt hat.

Redakteur: Markus Gildemeister

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