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14.01.2020

Kredit für Auszubildende – welche Optionen bestehen?

Auszubildende gelten bei einer möglichen Kreditaufnahme aufgrund unsicherer wirtschaftlicher Perspektive und geringem Einkommen als schwieriges Kundenklientel. Doch dies muss nicht gleichbedeutend damit sein, dass die Aufnahme eines Kredits für Azubis unmöglich ist. Ein Blick auf die Optionen und Chancen.
Kredite für Auszubildende: Optionen

Azubis – also Auszubildende wie beispielsweise Lehrlinge im Handwerk und anderen Branchen – sind chronisch „blank“. In vielen Ausbildungsbereichen fallen die Einkünfte ausgesprochen überschaubar aus. Und zwar nicht nur im ersten Ausbildungsjahr. Angestellte in Friseurbetrieben, im Bäckereihandwerk und viele andere Berufsgruppen verdienen selbst nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung oft nur so viel, dass Ausgaben sehr genau und knapp kalkuliert werden müssen.

In diesem Wissen offeriert leider nicht jede Bank und jedes Kreditinstitut einen Kredit für Auszubildende. Ohnehin verschwimmen die Grenzen zwischen verschiedenen Darlehensmodellen schrittweise. Wer Kredite für Auszubildende sucht, landet zumeist bei einem typischen Ratenkredit.

Ein weiteres Beispiel einer Finanzierung, bei der der Name über die tatsächlichen Zielgruppen hinwegtäuscht: der Beamtenkredit. Auch solche Angebote sind heute vielerorts nicht nur für Antragsteller mit Beamtenstatus abrufbar. Dies aber soll nur eine Randnotiz sein. Denn der Kredit für Azubis soll in diesem Artikel im Zentrum stehen.

Etliche Kostenfaktoren belasten das Kreditbudget

Azubis sollten im Bankensektor genau vergleichen, worauf die unterschiedlich bezeichneten Darlehensformate abzielen. So gibt es durchaus an verschiedenen Stellen tatsächliche Ausbildungskredite. Selbige werden mit dem Ziel angeboten, dass Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer ausdrücklich Kosten abdecken, die während einer Ausbildung anfallen. Das können verschiedenste Ausgaben sein.

Einige Nebenkosten jeder Ausbildung sind etwa diese:

• Mietzahlungen

• allgemeine Lebenshaltungskosten

• Versicherung und Steuer fürs Kfz

• Monatsbeiträge für Bus- und Bahntickets

• Gebühren für kostenpflichtige Ausbildungsangebote

• Ausgaben für Fachlektüre, Kleidung und Arbeitsmaterial

• beim Studium: Ausgaben für geplante Auslandssemester

Wer während der Ausbildung nicht mehr im Elternhaus lebt, muss Miete zahlen. Nicht immer reichen Unterhaltsansprüche und Ausbildungsvergütungen aus, um die genannten Ausgaben zu finanzieren. Auch die An- und Abreise zum Ausbildungsort verursacht Kosten. Verpflegung, Geld für Kinobesuche, Elektrogeräte, Lebensmittel und andere wichtige Dinge fallen ebenso ins Gewicht.

Selbst wenn Lehrlinge (wie auch Studierende, die Ausbildungskredite beantragen) genug verdienen, um im Alltag über die Runden zu kommen: Spätestens wenn unerwartet Reparaturen anstehen oder Anschaffungen außer der Reihe unaufschiebbar sind, führt vielfach kein Weg am Kredit für Auszubildende vorbei. Denn nicht jeder Azubi kann sich in der Not auf Finanzspritzen von Eltern oder Großeltern verlassen.

Kleinkredite sind schnell beantragt und bewilligt

Junge Menschen haben es ohnehin schwer, ein Darlehen zu erhalten. Azubis mit geringem Einkommen gehören erst recht zum Kreis derer, die bei der Kreditsuche vor Probleme gestellt sind. Hier gibt es jedoch einige Optionen, um die Chancen zu verbessern. Ein Ansatz ergibt sich, wenn Sie als Azubi eher geringe Summen benötigen. Beispielsweise zur Überbrückung kurzfristiger und eher überschaubarer Engpässe. In diesem Fall nämlich sind Mini- oder Kleinkredite vielfach ausreichend.

Wer nur Summen zwischen 500 oder 1.000 Euro benötigt, muss oft nicht einmal einen Nachweis des Einkommens oder der Bonität per KSV-Auskunft erbringen. Falls doch, fallen beide Aspekte meist weniger schwer ins Gewicht als bei einem Ratenkredit in vier- oder fünfstelliger Höhe.

Ausbildungsvergütung – eine schlechte Finanzierungsbasis

Das Schicksal eines jeden Auszubildenden besteht darin, dass das monatliche Einkommen eher gering ausfällt. Selbst in gut bezahlten Berufen endet die Skala der Monatseinkommen meist bei 1.000 bis 1.200 Euro. Ausnahmen bestätigen die Regel wie so oft. Die Obergrenze für Kredite aber liegt normalerweise bei maximal dem 15-fachen des monatlichen Gehalts.

Somit beläuft sich das Maximum bei einem monatlichen Einkommen auf 15.000 Euro. Dabei entscheidet bei vielen Banken die Kreditwürdigkeit über Zu- oder Absage. Auch gibt es immer wieder gewisse Ausnahmen. Manche Bank präsentiert sich schlicht etwas großzügiger als andere Kreditinstitute.

Kredittilgung meist langfristiger als aus Ausbildung

Gerade wenn Finanzierer sehr flexible Darlehen anbieten, sollte sich jungen Menschen eines vor Augen führen: Am Anfang des Lebens sollte sich niemand so hoch verschulden, dass die nächsten zehn Jahren im Zeichen der Tilgung stehen. Wer einen Kredit für Auszubildende beantragt, sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass die Betriebszugehörigkeit bis zum Lebensende heute eher selten gesichert ist. Auch wenn viele Branchen einen Mangel an jungen Fachkräften beklagen, ist die Übernahme nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss nicht in jedem Fall garantiert.

Doch auch nach dem Ende der Ausbildung muss der Kredit weiter getilgt werden. Muten Sie sich also als junge Kreditnehmer nicht zu viel zu. Hilfreich ist dabei generell die Ermittlung der monatlichen Fixkosten mittels Haushaltsrechner, wie oben bereits thematisiert. Solche „Haushaltsrechner“ finden sich als Instrument auf den Webseiten vieler Banken.

Kfz finanzieren, um die Ausbildung zu starten?

Es liegt im Interesse der Anbieter von Azubi-Darlehen, die konstanten Belastungen potenzieller Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer zu kennen. Eine gewisse Ausnahme bei Finanzierungen stellt der Autokredit dar. Wer einen solchen als Kredit für Auszubildende abschließt, tut dies möglicherweise, um eine Ausbildung überhaupt möglich zu machen. Denn nicht jeder Azubi beginnt die berufliche Karriere in einer Firma, die per Bus und Bahn erreichbar ist.

Vor Ausbildungsbeginn können eine Bescheinigung vom zukünftigen Arbeitgeber sowie der Original-Arbeitsvertrag die Zusage-Chancen verbessern. Die Kfz-Finanzierung hat auch deshalb einen besonderen Stellenwert, da das finanzierte Fahrzeug als Sicherheit dient. So können Kreditsummen abgerufen werden, die allein mit dem Azubi-Gehalt als Absicherung nicht bewilligt würden.

Azubidarlehen mit Sicherheiten kann Spielraum erhöhen

Apropos Sicherheiten – auch dies erhöhen die Erfolgsaussichten beim Kredit für Auszubildende im Einzelfall deutlich. Nicht jeder Berufseinsteiger ist mittellos. Vielleicht haben Sie vor einiger Zeit geerbt oder waren schon als Kind fleißige Sparer? Wer seine Reserven in fest verzinste Geldanlagen, in Aktien oder andere Anlagevarianten gesteckt hat und Gelder deshalb nicht verwenden kann, hat bei vielen Ausbildungskrediten die Chance, diese als ergänzende Sicherheit anzugeben. So können die maximalen Kreditsummen wesentlich erhöht werden als bei der Besicherung allein durch das Einkommen in der Ausbildung.

Privatleihe kann oft belastend für Kreditnehmer und -geber sein

Ebenfalls können Lehrlinge und andere Azubis Sicherheit in den Kreditantrag bringen, wenn Sie entweder einen zweiten Antragsteller oder einen Bürgen mit ausreichender Kreditwürdigkeit und Einkommen „mitbringen“. Die Eltern, Oma oder Opa können hier gute Ansprechpartner sein. Auch Freunde, die bereits mitten im Berufsleben stehen, können theoretisch für Kredite bürgen. Dieser Schritt will aber wohl überlegt sein. Können Darlehensnehmer ihren Kredit für Auszubildende nicht bedienen, haften Mitantragsteller und Bürger.

Bürgschaften: Für junge Kreditnehmer bei Banken gern gesehen

Das kann nicht nur emotional belastend sein. Auch finanziell kann eine solche Entwicklung folgenschwer sein. Grundsätzlich erhöht die Bürgschaft die Vergabe-Wahrscheinlichkeit deutlich. Bei minderjährigen Azubis bleibt meist der Antrag durch die Erziehungsberechtigten die einzige Alternative. Der Vorteil besteht darin, dass sehr kreditwürdige, ältere Kreditnehmer mit höheren Einkommen zumindest bei bonitätsabhängigen Krediten bessere Konditionen erhalten können.

Natürlich handelt es sich dann um einen Raten- und nicht um einen Ausbildungskredit. Denn Finanzierungen, die explizit für die Ausbildung dienen sollen, werden nur bis zu einem bestimmten Alter vergeben. Die Obergrenze für die vielfach vergünstigten Krediten für Auszubildende liegt bei einem Alter von 28 bis 30 Jahren; einmal mehr präsentiert der Markt auch einige Ausnahmen.

Staatliche Hilfe kann Ausbildungsfinanzierung vereinfachen

Zum Schluss möchten wir noch kurz auf mögliche Förderungen durch den Staat verweisen. Wer nicht nur einen Minikredit mit Laufzeiten zwischen sechs und 12 Monaten benötigt, sollte unbedingt nach staatlich geförderten Darlehen für die Ausbildung Ausschau halten.

Wissenswert: Es lohnt sich, Banken gezielt nach Möglichkeiten zu fragen, nicht jedes Kreditinstitut weist auf seiner Webseite auf die entsprechenden Angebote hin. Die Anfrage macht sich aber bezahlt. Denn nicht nur zinslich fällt ein geförderter Kredit für Auszubildende häufig auf. Auch zeichnen sich die Darlehen oftmals durch flexiblere Tilgungsoptionen aus.

Teilweise aber erfolgt die Auszahlung mancher Finanzierungen mit staatlicher Förderung in festen monatlichen Raten. Wer auf einen Schlag viel Geld benötigt, hat hier das Nachsehen und muss sich klassisch an Banken wenden. Oder abermals auf die Leihgabe mittels Privatkredit innerhalb der Familie hoffen.

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)