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Kredit und die KSV: Was man wissen sollte!

Kredit

Eine Situation, die hunderte Male am Tag stattfindet: Man erfragt bei der Bank seines Vertrauens einen Kredit und erhält dann zur eigenen Verwunderung durch den Bankberater ein freundliches, aber Bestimmtes „Nein – nicht möglich!“. Auf eigene Nachfrage wird dann als Begründung für diese Ablehnung eines Kredits auf, die eigene Bonität belastende Einträge bei der zuständigen KSV hingewiesen. Was einen selbst auf den ersten Blick verwundert und ebenso verunsichert, kann verschiedenste Gründe haben und so sollte man eigentlich stets größten Wert darauf legen, ein entsprechendes Wissen über das Thema „Kredit und KSV“ zu haben.

Welche Vorgänge speichert der KSV eigentlich?

Der KSV (Kreditschutz Verband Österreich von 1870) - vergleichbar der SCHUFA in Deutschland - ist eine Art zentrale Daten-Sammelstelle sämtlicher Kreditvorgänge von Unternehmen, welche sich der KSV angeschlossen haben. Hierzu führt der KSV zwei zentrale Datenbanken: Zum einen die Datenbank der Konsumentenkreditevidenz, in welcher Informationen zu Krediten, Girokonten oder Leasingverträgen gespeichert sind, zum anderen die Datenbank der Warenkreditevidenz, in welcher Nichteinhaltungen von Zahlungsverpflichtungen bei Lieferungen und Leistungen dokumentiert werden.

Was ist die Konsumentenkreditevidenz?

Bei der Konsumentenkreditevidenz (KKE) verpflichten sich die Banken, die Daten nicht nur abzurufen, sondern auch einzumelden. Jeder gewährte Konsumentenkredit wird gemeldet, eine KKE-Information umfasst dabei den Kreditrahmen, den Beginn sowie das voraussichtliche Ende der Laufzeit und die Rückzahlungsvereinbarung. Auch Mitverpflichtete werden erfasst. Und sollte es während der Laufzeit zu Zahlungsrückständen kommen, wird dies ebenso vermerkt. So soll vermieden werden, dass jemand bei mehreren Banken gleichzeitig Kredite aufnimmt, ohne dass diese davon wissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man in einer solchen Datenbank aufscheint, ist dabei gar nicht so gering: In der Konsumentenkreditevidenz der Banken finden sich Schätzungen zufolge mehr als 2,5 Millionen Einträge.

Was ist die Warenkreditevidenz?

Die Warenkreditevidenz (WKE) verfolgt den Zweck, bei Lieferung oder Leistung auf offene Rechnung die Geschäftsfälle einzelner Kunden unter den Unternehmen zu teilen. Das heißt: Wird eine offene Forderung an ein Inkassobüro oder einen Rechtsanwalt übergeben, wird dieser Sachverhalt vom Gläubiger gleichzeitig in die Warenkreditevidenz eingemeldet. Hier werden Konsumenten erfasst, die Zahlungsschwierigkeiten etwa bei Versandhäusern oder Handyprovidern hatten. Das muss nicht erst eine gerichtliche Exekution sein, die Einschaltung eines Inkassobüros wird hier ebenfalls verbucht.

Zudem gibt es beim KSV die Warnliste der österreichischen Kreditinstitute. In diesem System werden Daten aufgenommen, wenn man Bankomat- oder Kreditkarten unerlaubt verwendet oder Girokonten, Kredite oder Kreditkarten von der Bank fällig gestellt werden.

Aufnahme eines Kredit geplant? Dann kostenlose Selbstauskunft beim KSV anfordern!

Der KSV führt über Ihre Bonität also genau Buch und jedes Kreditinstitut kann in die Daten Einsicht nehmen. Möchten Sie wissen, was man über Sie in Erfahrung bringen kann, dann können Sie eine Selbstauskunft beim KSV anfordern. Denn nach dem Datenschutzgesetz (Paragraf 26) hat jede Privatperson in Österreich einmal jährlich kostenlos das Recht, die über sie gespeicherten Daten beim KSV einzusehen. Die Selbstauskunft kann online unter www.ksv.at angefordert werden.


Redakteur: Markus Gildemeister

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