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09.08.2019

Abrufkredite – schnell und unkompliziert?

Den finanziellen Spielraum zu erweitern ist in der Regel einhergehend mit der Einrichtung eines Dispokredits. Doch gerade diese Kreditart gilt als sehr teuer bei den Zinskosten und somit auch als potentielle Schuldenfalle. Mögliche Alternative? Der Abrufkredit. Warum?
Bestehende Kredit aufstocken

Der Dispokredit ist für viele Konsumenten die beliebteste Variante zur Überbrückung eines Engpasses. Schlicht und ergreifend, weil Banken hier innerhalb des individuellen Kreditrahmens jederzeit ohne vorherige Prüfung und Rücksprache weitere Transaktionen erlauben. Sie sind zudem eine Unterart des Abrufkredits. Das große Problem: Dispositionsdarlehen sind – das zeigen Erhebungen von Verbraucherschützern immer wieder – teuer. Sehr teuer. Wer es eilig hat, flexibel sein will und nicht Tage auf die Überweisung eines normalen Ratenkredits warten möchte, kann bei vielen Banken einen „echten“ Abrufkredit beantragen. Diese Form eines Darlehens zeichnet sich durch einige besondere Merkmale aus.

Abrufkredite verlangen gute Bonität und ausreichendes Einkommen

An erster Stelle geht es um die Zugriffsmöglichkeiten bei Abrufkrediten. Einmal beantragt, können Sie die Mittel immer wieder abrufen. Deshalb ähneln Abrufkredite auch den erwähnten Dispokrediten. Doch während Banken den „Dispo“ bei ausreichender Kreditwürdigkeit und regelmäßigen Einkommen automatisch als Extra zum Bankkonto bereitstellen, werden Abrufdarlehen von Kunden generell erst einmal ganz klassisch beantragt. Also beispielsweise in der Niederlassung einer Bank oder über die Online-Präsenzen der Kreditanbieter. Die Prüfung eines Antrags erfolgt in identischer Weise wie bei einem Konsumdarlehen.

Das heißt:

Anträge werden ausgefüllt samt Einkommensnachweisen und Zustimmung zur KSV-Abfrage an die kreditgebenden Banken übermittelt. Danach erhalten Sie in den meisten Fällen bei Online-Beantragung bereits ein unverbindliches Kreditangebot. Waren alle Angaben korrekt und reicht die Bonität, steht einer verbindlichen Zusage und Auszahlung nichts im Wege.

Welche Aspekte zeichnen Abrufkredite aus?

Das wichtigste Merkmal eines Abrufkredits haben wir bereits genannt. Gemeint ist die Chance, über den vereinbarten Kreditrahmen jederzeit verfügen zu können. Die Zinssätze bei Abrufdarlehen bewegen sich üblicherweise etwa auf dem Niveau von Ratendarlehen, sodass Sie im Vergleich zum Dispokredit beim effektiven Jahreszinssatz durch eine Umschuldung auf einen Abrufkredit rasch ein paar Prozent einsparen können. Rechnet man als Beispiel mit einer Kreditsumme von 20.000 Euro und einer Zinseinsparung von nur 3,00 Prozent, ergibt sich daraus eine Ersparnis in Höhe von 600 Euro. Sofern Sie die volle Kreditlinie ausgeschöpft haben.

Weitere Eigenschaften eines Abrufkredits sind:

• meist unbefristete Laufzeiten

• flexible Beanspruchung (Summen müssen nicht vollständig genutzt werden)

• jederzeit Option zum Ausgleich des Kreditrahmens

Deutlich wird in diesem Zusammenhang, dass Abrufkredite im Grunde die nützlichen Eigenschaften kostspieliger Dispokredite und (momentan) günstiger Ratenkredite verbinden. Sie zahlen immer nur für die tatsächlich genutzten Summen.

Auch viele Kreditkarten sind eine Variante des Abrufkredits

Und dies ist der wesentliche Unterschied zum Konsumdarlehen, bei dem Sie stets für die vollständig aufs Referenzkonto ausgezahlten Beträge Zinsen zahlen. In diesem Punkt gibt es Parallelen zwischen Abrufkrediten und Kreditkarten mit Kreditrahmen. Auch bei dieser Kreditkartenvariante fallen Zinskosten lediglich für den Teil Ihrer Kreditlinie an, den sie in Anspruch nehmen. Übrigens gibt es bei einigen Banken noch in einem anderen Punkt vergleichbare Anforderungen. So müssen Nutzer eines Abrufkredits unter Umständen pro Monat eine gewisse Mindestsumme tilgen. Prozentsätze im Rahmen von zwei bis drei Prozent der beanspruchten Summen sind denkbar. Hier kann es aber auch Pauschalsummen pro Monat geben. Gibt es keine solchen Mindestvorgaben, können Sie völlig frei entscheiden, wann Sie welche Summe zurück auf das Kreditkonto überweisen.

Denken Sie daran:

→ Je mehr Sie zwischendurch zurückzahlen, desto mehr Geld steht für zukünftige Situationen zur Verfügung!

Kredite wegen Wirkung auf die Bonität zügig tilgen

Wie flexibel Sie beim Abrufkredit letztlich sind, beeinflussen Sie in weiten Teilen also selbst durch Ihre „Zahlungsmoral“. Wichtig für Kreditnehmer ist in diesem Bereich außerdem, dass Sie die Restschuld jederzeit in voller Höhe kostenfrei zurückzahlen sollen. Dies ist in aller Regel ein Standardservice, denn um genau diese Flexibilität geht es bekanntlich bei Abrufdarlehen – Kunden soll so frei wie möglich entscheiden, wie und wann Sie Finanzierungen zurückzahlen. Von Zeit zu Zeit sollten aber generell Tilgungen vorgenommen werden. Denn so stellen Kreditnehmer unter Beweis, dass Sie Ihre Darlehen nicht ständig bis an den Grenzen der Belastbarkeit beanspruchen. Wichtig ist die Bereitschaft zur Tilgung nicht nur, weil Sie so die Zinsbelastungen senken. Möchten Sie den Spielraum Ihres Abrufkredits später vielleicht aufstocken, wird die Bank garantiert die bisherige Verhaltensweise zur Grundlage der Entscheidung machen.

Risiko und Chance der Zinsanpassung beim Abrufkredit

Typische Abrufdarlehen beginnen wie normale Kredite je nach Anbieter bei 500 bis 2.500 Euro. Ausnahmen bestätigen wie übliche die Regel. Das Maximum wiederum liegt im Kreditvergleich im großen Bereich zwischen 20.000 und 50.000 Euro. Wie viel Geld Sie bekommen können, entscheiden vorrangig das Einkommen und die mehrfach erwähnte Bonität. Reparaturen am Kfz, Renovierungen im Haushalt, den Geschenke-Kauf – diese und viele andere Anlässe bewältigen Sie mit einem Abrufkredit schnell und unbürokratisch. Schließlich müssen Kreditnehmer nur einmal einen Antrag stellen, um über Jahre hinweg auf die Kreditsummen Zugriff zu erhalten. Dass die Zinsabrechnung ausschließlich fürin Anspruch genommene Gelder erfolgt, darf über einen negativen Punkt nicht hinwegtäuschen. Wie beim Dispokredit sichern sich Banken und Kreditinstitut zur Anpassung des Zinsniveaus. So sind die effektiven Jahreszinssätze bei typischen Abrufkrediten variabel.

Die Folge zeigt ein Beispiel sehr deutlich:

Die Europäische Zentralbank korrigiert die Leitzinssätze, an denen Banken ihre Guthaben- und Kreditzinsen ausrichten? So kann es kurzfristig zur Änderung der Zinssätze beim Abrufkredit wie auch Dispokredit kommen. Dies ist ein Grund mehr, die Darlehen nie langfristig zu beanspruchen und so schnell wie möglich Tilgungen in Angriff zu nehmen. Allerdings darf nicht verschwiegen werden: Senkt die EZB die Zinsen, können Ihre Ausgaben für die Kreditlinie im Glücksfall sogar sinken! Allerdings reagieren Banken allgemein langsamer auf veränderte Bedingungen bei der EZB in Frankfurt als bei Anpassungen, die ihnen Zinserhöhungen ermöglichen. Unser Tipp zum Schluss: Auch Abrufkredite können Sie umschulden, wenn andere Banken bessere Konditionen offerieren. Regelmäßige Vergleiche machen sich somit im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt.


Ein Ratenkredit anstatt eines Dauerdispos ist in der Regel die kostengünstigere Lösung, wenn es einmal zu einem finanziellen Engpass kommt.

Redakteur: Markus Gildemeister

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