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26.02.2020

Schuldenfalle Onlinekäufe: Schnäppchenjagd auf Kosten drohender Überschuldung?

Keine Frage – das Internet hat Shopping-Erlebnisse in neue Dimensionen geführt. Sich zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Hause in Ruhe vom Sofa aus die besten Schnäppchen aussuchen und nach Hause liefern lassen. Bezahlung bequem per Kreditkarte, Rechnung, Ratenzahlungen etc. Doch genau darin liegt die Gefahr, denn gerade das „einfache Bezahlen“(auch auf Raten) birgt die Gefahr einer schleichenden Verschuldung.
Onlinekäufe: Schnäppchenjagd auf Kosten drohender Überschuldung?

Wer in der Vergangenheit sein Geld unter die Leute bringen wollte, musste das Haus verlassen, sich an Öffnungszeiten von Geschäften orientieren und sich oftmals in den Geschäften selbst nach entsprechenden Schnäppchen und Sonderangeboten umsehen. Der Effekt, auch wenn es vielleicht so manch einer nicht wahrhaben möchte, war eine Art „Ausgaben-Kontrolle“. Natürlich – wer sein Geld unbedingt unters Volk bringen wollte, konnte dies auch in der Vergangenheit tun.

Internet ermöglicht grenzenloses Shopping

Doch mit dem Siegeszug des Internets hat sich in Sachen Shopping und Konsum zweifelsohne Einiges getan. Nichts ist mehr zwingend mit Haus verlassen, Beachtung von Öffnungszeiten und der aufwendigen Suche nach Schnäppchen in den Schaufenstern und Ladengeschäften. Nein – heutzutage genügt die Suche nach dem gewünschten „Stück“ in der Google Suche und schön eröffnet sich eine schier grenzenlose Shopping-Welt. Was auch immer gesucht wird – in weniger als 3 Mausklicks verfügbar. Preisvergleich oftmals gleich inklusive.

Onlineshops und die Verlockung der Finanzierungsmöglichkeiten

Jedoch hat diese neue moderne Shopping-Welt ihre Schattenseiten und die liegen in einer stetig steigenden Verschuldungsgefahr. Denn neben den klassischen Zahlungsarten wie Kreditkarte, PayPal, Rechnung und Banküberweisung bieten immer mehr Online-Shops ihren Kunden auch Kredite mit Ratenzahlungen an. Und genau darin sehen Experten eine hohes Verschuldungsgefahr. Eine Sorge, die nicht ganz unbegründet ist, denn es ist zweifelsohne verlockend, wenn es denn in den Slogans von immer Online-Shops heißt:

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Der psychologische Effekt einer solchen Werbe-Aussage? Man belastet das Konto nicht gleich, sondern hat weiterhin das Geld zur Verfügung und kann es anderweitig ausgeben. Die Gefahr ist dabei nicht von der Hand zu weisen: Man läuft so deutlich schneller Gefahr den Überblick über seine Finanzen zu verlieren an deren Ende eben dann die Erkenntnis der Überschuldung steht. Dabei sieht der österreichische Kreditschutzverband (KSV) 1870 gerade für die jüngere und hochgradig internet-affine Altersgruppe zwischen 18 und 35 Jahren deutliche Gefahren.

Verschuldungsgrad bei jungen Menschen steigt zusehends

Denn laut einer Studie des Kreditschutzverbandes KSV von 1870 überziehen gerade junge Menschen bis 35 Jahre immer öfter ihr Konto, um ihren Konsum zu finanzieren. Sei es in Form eines Dispokredits, Kreditkartenschulden oder aber eben auch durch hemmungslosen Konsum entstandene zahlreiche Kreditverträge, deren Ratenverpflichtungen sie dann irgendwann nicht mehr bedienen können.

Hinzu kommt dann noch, dass die meisten Online-Shops bei der Beitreibung von Konsumschulden deutlich weniger zimperlich agieren als es so manch eine Bank tun würde. Bereits mit dem ersten „anmahnen“ einer nicht pünktlich bezahlten Rechnung oder einer Finanzierungsrate schlagen insbesondere Versandhäuser erhebliche Zusatzkosten auf die Ursprungsrechnung. Und gerade der Versandhandel steht an der Spitze bei den Zusatzkosten, die auf säumige Zahler zukommen.

Dabei ist es das gute Recht der Gläubiger, in dem Falle der Versandhäuser beziehungsweise Online-Shops, entsprechende Kosten zu veranschlagen, sofern sie ihre Kunden auf das Kostenrisiko transparent hinweisen, zum Beispiel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Inkassofirmen forcieren Verschuldungsgefahr

Und wer dies dann immer noch nicht ernst nimmt beziehungsweise aus purer Verzweiflung ignoriert, dem droht sehr schnell Stufe 2 des finanziellen Ungemachs. Denn nicht selten flattern innerhalb kurzer Zeit nach den ersten Mahnungen vom Online-Shop sogleich die deutlich mahnenderen Schreiben von Inkasso-Firmen in den Briefkästen der Betroffenen ein.

Und die haben es dann an sich, denn diese Inkassofirmen schlagen auf die eigentlich geschuldeten Beträge sogenannte Verzugs-Schäden drauf, die sie den Schuldner dann finanziell zusätzlich belasten – und zwar deutlich. Zuschläge zwischen zehn und fünfzig Prozent des ursprünglichen Betrags sind dabei keine Seltenheit. Bei jemanden, der ohnehin nicht mehr weiß, wo ihm der „finanzielle Kopf“ steht, ein Horror-Szenario.

Fazit

Insofern bleibt nur eins zu raten: Sich lieber öfter einmal in einem klaren Verzicht zu üben, als sich kurzfristig über ein kredit-finanziertes Schnäppchen zu freuen, welches man jedoch zu einem späteren Zeitpunkt finanziell mehr als deutlich bereut.

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)