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07.11.2019

Kryptowährungen auf Kredit kaufen – Chance oder Risiko?

Für die Einen die Zahlungsmittel der Zukunft, für die Anderen eine der besten Investitionsmöglichkeiten, um schnelles Geld zu machen: Kryptowährungen aller Art! So wundert es nicht, dass auch das Kreditgeschäft seinen Weg in die Krypto-Szene gefunden hat. Das Angebot krypto-besicherter Kredite wächst und wächst. Doch welche Gefahren bergen solche Kreditangebote?
Kryptowährungen auf Kredit kaufen

Wer bei der Bank einen Kredit aufnimmt, sieht sich nicht selten – gerade bei höheren Kreditsummen und langen Laufzeiten – der Frage seitens der Bank ausgesetzt, welche Sicherheiten seitens des potenziellen Kreditnehmers geboten werden können. In der Regel wird dann die eigene Immobilie oder jedwege Form einer Lebensversicherung beziehungsweise Bausparvertrages angeboten. In seltenen Fällen auch Werte in Form von Aktien, Gold etc.

Doch nun scheint sich global etwas durchzusetzen, dass Kryptowährungen als Sicherheit für Darlehen ins Spiel bringt. Vor allem in den USA ist die Anzahl an Online-Plattformen für krypto-besicherte Darlehen sprunghaft angestiegen und auch in Europa stehen die ersten Anbieter in den Startlöchern. Allein in den USA ist der Markt für Krypto-Darlehen innerhalb von zwei Jahren auf fünf Milliarden US-Dollar angewachsen. Doch zahlreiche Experten der Finanzbranche sehen in diesen Geschäftsmodellen erhebliche Risiken – sowohl für die Nutzer solcher Plattformen als auch für involvierte Banken, die letztendlich die Kredite vergeben.

Der Traum ein BitCoin Millionär zu werden

Zweifelsohne – die Entwicklung der gängigsten Kryptowährungen hat über einen längeren Zeitraum betrachtet eine Entwicklung genommen, die mit dem Aufkommen der ersten digitalen Währungen wohl kaum jemand erwartet hätte. Diejenigen, die frühzeitig in diese Währungen investiert und den Schwankungen getrotzt haben, nennen sich heutzutage nicht selten „BitCoin Millionäre“ oder etwas allgemeiner gehalten „Krypto-Millionäre“. Und das ohne etwas „Weltbewegendes“ getan oder gar geschaffen zu haben. Millionär allein aufgrund einer Investition und dem spekulieren auf positive Wertentwicklung. Das weckt bei so manch einem echte Begehrlichkeiten. Und wo Begehrlichkeiten entstehen, ist die Entwicklung entsprechender Geschäftsmodelle in der Regel nur eine Frage der Zeit.

Extreme Kursschwankungen: Gefahr bei Kredit-basierten Krypto Käufen wird ignoriert

Wer bereits erste Investments in die Crypto-Currencies getätigt hat und damit finanziellen Erfolg hatte, gilt unter Experten der Szene als so etwas wie „infiziert“. Was bedeutet, weiter investieren. Doch bei den aktuellen Kursen, auch wenn Sie nachwievor weit von den Höchstständen entfernt sind, ist ein lukratives Investment ohne entsprechend frei verfügbares Kapital kaum machbar. Und so wundert es nicht, dass findige Menschen auf die Idee kamen (allem voran in den USA) ähnlich dem klassischen Wertpapierkredit eben Kredite anzubieten, die mit bereits bestehenden Krypto-Vermögen besichert sind. Und das Geschäftsmodell findet seinen Zuspruch, denn bereits im vergangenen Jahr nahmen bereits 18 Prozent der Bitcoin-Käufer einen Kredit auf. Das zeigte eine Umfrage unter 3000 Anlegern in den USA und Europa, die die Website Coindesk veröffentlichte.

Doch was viele Kreditnehmer von krypto-besicherten Darlehen offensichtlich ausblenden, ist das enorme Kursrisiko eben jener digitalen Währungen. Nicht ohne Grund fordern Experten wie Mario Draghi immer wieder die Cryptowährungen als Ganzes als sogenannte „Hoch-Risiko Investments“ einzustufen. Um es anhand eines Beispiels für einen Krypto-besicherten Kredit zu veranschaulichen:

Experten sehen in krypto-gesicherten Darlehen gefährliche Kreditblase

Wer als Kreditnehmer ein Darlehen über 5.000 € zum Kauf weiterer Bitcoins oder entsprechender Alternativen aufnimmt und dabei sein Cyyptowallet im Wert 7.000 € als Sicherheit hinterlegt, kann sich keinesfalls dessen sicher sein, dass der Wert des Wallets in 30 Tagen noch denselben Wert hat wie am Tag der Kreditaufnahme. Eine Sorge, die sich unter anderem in der Aussage von Jason Urban, einem ehemaligen Trader bei DRW Holdings und Goldman Sachs, in einem erst kürzlich gegebenen Interview gegenüber dem US-Nachrichtensender Bloomberg widerspiegelt: „Was mich nachts wachhält, ist nicht, dass Kryptowährungen kaum als Zahlungsmittel verwendet werden oder die regulatorische Unsicherheit: Es ist das Kreditrisiko.“

In Amerika untersagen Banken wie JP Morgan, Citigroup, Bank of America und Lloyds ihren Kunden mittlerweile den Kauf von Bitcoins auf Kreditkarte. Dahinter steht die Angst der Banken, dass sie auf den Schulden ihrer Kunden sitzen bleiben, sollten die Kurse für Kryptowährungen abstürzen. Dabei ist die Angst nicht unbegründet, denn oft werden Kreditkarten und die damit verbundenen Kreditrahmen genutzt, um weitere Cryptos zu kaufen. Hier findet also bereits die Nutzung eines Kredits statt. Werden dann die bereits kredit-finanzierten BitCoins etc. auch noch als Sicherheit für ein, dann vermeintlich krypto-besichertes Darlehen auf einer entsprechend spezialisierten Kreditplattform genutzt, potenziert sich das Risiko erheblich.

Die Sorgen und Kritiken an solchen Darlehen kommen also nicht von ungefähr!

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)