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26.11.2020

Geld sparen: Wann lohnt sich eine Umschuldung?

Zweifelsohne – die Coronakrise sorgt bei vielen Verbrauchern auch unter finanziellen Aspekten für Unbehagen. Wo Einkommenseinbußen zu verzeichnen sind, sind in der Regel Maßnahmen erforderlich, um ein maximales Maß an Sparmaßnahmen umzusetzen. Dazu gehört auch, dass laufende Kredite mit dem Ziel einer möglichen Kostenersparnis auf den Prüfstand gestellt werden.
Geld sparen: Wann lohnt sich eine Umschuldung?
Die anhaltende Corona-Krise macht es mehr als deutlich: Die finanziellen Einbußen sind teilweise gravierend und sorgen vor allem bei den Menschen, die laufende Kredit zu bedienen haben, für zunehmendes Unbehagen. Zwar gibt es, dank dem von der österreichischen Regierung auf den Weg gebrachten Moratorium, die Möglichkeit, laufende Kredite zu stunden, doch dies ist nicht die einzige Möglichkeit, die finanzielle Last zu reduzieren.

Denn das Moratorium dient lediglich dazu, Raten auszusetzen und diese dann nach Ablauf des Moratoriums wieder zu bedienen, aber was ist, wenn exakt beim Thema Ratenhöhe gespart werden könnte? Und zwar dadurch das man den laufenden Kredit hin zu einem deutlich günstigeren Kredit umschuldet? Oder bestenfalls mehrere bis dato eher teure Kredit zu einem deutlich günstigeren Darlehen zusammenfasst?

Kredite sind aktuell noch günstig

Ein Punkt, den man als Kreditkunden durchaus in Betracht ziehen sollte, denn die anhaltende Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank mit historisch niedrigen Fixzinsen sowie günstige Kreditkonditionen bei den Banken machen eine Kredit Umschuldung derzeit besonders attraktiv.

Denn mit einem Blick auf Kredite, die bereits seit mehreren Jahren laufen, zeigt sich, das vor allem die Zinslast, lange Laufzeit, versteckte Bearbeitungs- oder Zusatzgebühren im Vergleich zu aktuellen Kreditangeboten durchaus „verbesserungswürdig“ sind. Allein aus den vorgenannten Punkten kann es sich also lohnen, hier einen besonders kritischen Blick auf bestehende Darlehens-Verträge zu werfen und Einsparpotenziale zu nutzen.

Warum eigentlich einen Kredit umschulden?

Und wer sich jetzt fragt, woran man den Nutzen einer Umschuldung denn tatsächlich festmachen kann ergo warum man einen Kredit umschulden sollte, der sollte sich beim Check seines eigenen Kreditvertrages die folgende Punkte besonders vor Augen führen:

Veränderte Risikobereitschaft (beispielsweise durch Umstellung variable Verzinsung auf fixe Verzinsung oder umgekehrt)
Zukünftig steigende Zinserwartung (beispielsweise bei Änderungen Referenzzinssatzes)
Minimierung des Kreditrisikos bei Fremdwährungskrediten
Verbesserung der Konditionen wie niedrigere Kreditzinsen
Anpassung der Finanzierung an die aktuelle Lebenssituation (z.B. veränderte Lebensplanung, Corona-bedingte Einkommenseinbußen)

Die Gründe für eine Kreditumschuldung sind also durchaus vielfältig, aber keinesfalls unbedeutend.

Das Ziel – bestehende Kreditkosten bestmöglich senken

Wobei es sich insbesondere lohnt eine Kreditumschuldung in Betracht zu ziehen, wenn sich, wie aktuell vor allem Corona-bedingte Änderungen der persönlichen wie finanziellen Lebenssituation ergeben.
Und das dem so ist, zeigt eine erst kürzlich durchgeführte Studie eines großen Verbraucherportals in Österreich: Bei 43 Prozent der österreichischen Haushalte führten die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zu, teils sehr deutlichen Einkommenseinbußen als auch kompletten Ausfällen.

In einer Situation, in der es dann gilt alle Kosten auf den Prüfstand zu stellen und etwaige Einsparungspotenziale zu nutzen. Und gerade bei alten Kredite ist da das Umschulden durchaus eine probate Möglichkeit, durch eine niedrigere Kreditrate die eigene Zinsbelastung deutlich zu reduzieren und monatlich an Fixkosten zu sparen.

Beispiel: Wer vor 4 Jahren einen Kredit in Höhe von 20.000 € aufgenommen hat bei einem Zinssatz von 5,5 % Zinsen per anno effektiv und einer Laufzeit von 72 Monaten, der zahlt bis zum heutigen Tage eine monatliche Rate in Höhe von 325,21 €.

Wer hingegen nun auf einen Kredit umschuldet mit einer Restlaufzeit von 24 Monaten bei einem Zinssatz von 3,5 % per anno effektiv, der die aus dem vorangegangenen Kredit offene Restschuld von knapp 11.000 € bedient, würde seine monatliche Ratenbelastung auf rund 245 € senken.

Noch besser sähe es aus, wenn die Laufzeit 60 Monate betragen würde, denn dann würde die Rate bei nur noch 199 € pro Monat liegen. Es wäre also eine realisierte Ersparnis von 125 € pro Monat im Vergleich zum Alt-Kredit realisierbar.

Umschuldung: Achtung vor einer Pönale beim „Alt“-Kredit

Um eine solche Ersparnis dann auch tatsächlich realisieren zu können, gilt es natürlich zum Einen eine deutlich günstigeres Kreditangebot zu finden, aber auch auf etwaige „Spitzfindigkeiten“ beim alten Kredit zu achten. Diese Spitzfindigkeit heisst „Pönale“ – und sie kann den Plan einer Umschuldung durchaus topedieren.

Es gilt somit: Findet sich in dem „alten" Kreditvertrag ein Passus, der besagt, dass bei vorzeitiger Kündigung des Kreditvertrages eine Pönale (Vertragsstrafe) zum Tragen kommt, gilt es genauestens nachzurechnen, ob sich die geplante Umschuldung tatsächlich lohnen kann.

In der Regel, sofern denn vertraglich festgelegt, verlangen die Banken im Schnitt zwischen 1 und 5 Prozent Strafe - berechnet vom Rest-Kreditbetrag, der vorzeitig (das heißt: vor Laufzeitende) an die Bank zurückgezahlt wird.

Anders verhält es sich bei Kreditverträgen, die ab dem 11.6.2010 abgeschlossen wurden. Ist dem so, darf die Bank eine maximal 1 prozentige Pönale für die vorzeitige Kreditablösung veranschlagen.
Jedoch gelten diese Pönalen nicht für jede Form eines Kredits. Sie werden vor allem bei Krediten, die nachweislich zur Schaffung oder Sanierung von Gebäuden bestimmt sind und eine Laufzeit von zumindest zehn Jahren aufweisen, angewandt.

Auch bei Hypothekarkrediten oder bei Krediten mit einer vereinbarten Festzinsperiode kann eine Pönale verrechnet werden.

Zu beachten gilt auch: Aufgrund der Corona-Krise haben die Finanzierungsinstitute Ihre Richtlinien zur Kreditumschuldung teilweise verschärft.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)