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22.04.2022

Digitalisierung im Kreditwesen – es gibt noch viel zu tun

Digitalisierung, Fintech und so weiter: Hört man Menschen über das Bankwesen reden, sollte man meinen, dass das Thema Digitalisierung endlich den Weg in das Finanzwesen gefunden hat. Doch bei genauerem Blick zeigt sich, dass der Willen bei den meisten zwar da ist, aber „machen“ scheinbar auf einem anderen Blatt steht. Beispiel?
Digitalisierung im Kreditwesen – es gibt noch viel zu tun
Beschäftigt man sich mit einschlägigen Medien, die sich mit den Finanzmärkten unter dem Aspekt Digitalisierung thematisch befassen, so entsteht recht schnell der Eindruck, dass sich hier in den letzten Jahren so Einiges getan hat. Im Klartext? Alles funktioniert online, ohne viel Schriftkram, fast vollständig automatisiert und eine Filiale (für was auch immer) wird auch immer unbedeutender. Und das selbst beim Thema Kundenservice und Beratung – wofür gibt es Online-Chat Funktionalitäten, Webinare etc.

Klingt gut, oder? Ja – zweifelsohne, das tut es. Nur hat all das immer noch nicht allzu viel mit der Realität bei zahlreichen Banken zu tun. Eins der wohl besten Beispiele für eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem was „gehen könnte“ und dem „was tatsächlich geht“, zeigt sich beim Thema Kredit und der Bearbeitung von entsprechenden Anträgen.

Fakt ist: Wer heute einen Kredit benötigt, legt nicht nur großen Wert auf möglichst niedrige Zinsen und eine möglichst einfache Beantragung, sondern vor allem auf eine schnelle Bearbeitung des Kreditantrags. Wohlweislich wissend, dass dies ob der technologischen Möglichkeiten kein Ding der Unmöglichkeit sein sollte. Was nachvollziehbar ist, denn gerade beim Verständnis dessen, was beispielsweisen einen Online-Kredit ausmacht, sind längere Wartezeiten zwischen Beantragung und Genehmigung für viele potenzielle Kreditnehmer eher abschreckend. Sofern sie sich dessen im Vorfeld der Kreditbeantragung auf irgendeine Art und Weise bewusst werden.

Denn der eine oder andere Kreditanbieter scheint sich des Internetzeitalters entweder nicht bewusst zu sein oder die Zeichen des Internetzeitalters noch nicht erkannt zu haben. Oder aber sich vehement gegen den Einsatz moderner Technologien bei der Bearbeitung von Kreditanträgen zu stemmen. Und genau diesen Eindruck bestätigen auch die mehr oder weniger öffentlichen Kritiken mancher Branchenkenner als auch entsprechender Studien und Marktbeobachtungen.

Unbestreitbarer Fakt: Die Finanzdigitalisierung ist noch nicht überall angekommen

Und in der Tat: Trotz aller technologischen Möglichkeiten gibt es noch viele Finanzinstitute, die in Sachen digitaler Transformation deutlichen Nachhol- (oder sogar Optimierungs-) Nachholbedarf haben. Im Klartext? Schenkt man den Experten als auch den Studien entsprechendes Vertrauen, so wird vor allem eins im Tenor deutlich: Das Gros der deutschen Kreditsuchenden und potenziellen Kreditnehmern muss nach wie vor zu lange Wartezeiten bei der Bearbeitung eines Kreditantrags in Kauf nehmen.

So zeigt sich bei Stichproben immer wieder, dass Kreditanträge für einen Privatkredit lange unbearbeitet herumliegen. Dies gilt insbesondere, wenn der Antrag von einem Vermittler oder einer Kreditgenossenschaft eingereicht wird. Doch auch bei online angefragten Krediten scheint es bei den einzelnen Prozess-Schritten der Bearbeitung zu hängen.

Zudem bemängeln zahlreiche Marktexperten, dass Anträge über höhere Kreditsummen, wie es beispielsweise bei genannten Baufinanzierungen die Regel ist, erst von der Filiale an die Zentrale zur Bearbeitung und dann wieder zurück versendet werden. Kaum zu glauben, aber tatsächlich in mehreren Tests bestätigt. Ein solches Vorgehen kostet Zeit – und das nicht nur allein aufgrund so auftretender, etwaiger Abstimmungsprobleme und daraus resultierenden Rückfragen etc.

Eine Woche Wartezeit bei Krediten keine Seltenheit

Nehmen wir nur eine einzige Studie als Maßstab: In dieser Studie, in der mehr als 50 Kreditinstitute involviert waren, zeigte sich, dass bei immerhin knapp 70 Prozent der getesteten Banken durchaus akzeptable Bearbeitungszeiten verzeichnet werden konnten. Und akzeptable waren als Testkriterium Bearbeitungszeiten innerhalb von 24 Stunden werktags.

Doch die Kehrseite der Medaille stellte sich wie folgt dar: 70 Prozent der getesteten Bank gaben auch an, dass die Bearbeitung von Krediten auch durchaus 1 bis 5 Tage vergehen können. Und rund 6 Prozent der Banken gaben sogar an, dass Kunden bis zu 10 Werktagen zwischen dem Zeitpunkt der Einreichung des Kreditantrags und der Auszahlung des Kredits einplanen sollten.

ES zeigt sich also, dass es mit der bestmöglichen Digitalisierung und damit Beschleunigung beziehungsweise Vereinfachung von einzelnen Prozess-Schritten bei der Kreditbearbeitung an der einen und / oder anderen Stelle nachwievor erheblichen Optimierungsbedarf gibt.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)