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18.11.2020

Folgen einer 2. Corona-Welle: Droht Österreich der Kredit-Crash?

Österreichs Regierung hat das bestehende Moratorium zur Stundung von Krediten erst kürzlich zum 3. Mal – nun bis Jänner 2021 – verlängert. Doch nun droht Österreich die sogenannte 2. Welle der Corona-Pandemie und damit abermals aufgrund möglicher Zwangsmaßnahmen zur Eindämmung massive Einbußen in der Wirtschaft mit entsprechenden Folgen für die Bürger. Droht somit Ablauf des Moratoriums der große Kredit-Crash?
Folgen einer 2. Corona-Welle: Droht Österreich der Kredit-Crash?
Die Corona-Krise hat Europa wieder fester im Griff – und die Sorgen der Menschen wachsen wieder, vor allem wenn es um die Zukunft der eigenen finanziellen Situation geht. Und es ist nachvollziehbar, denn Miete, Strom, Versicherungsprämien und Kreditraten sind Zahlungsverpflichtungen, denen man nachkommen muss.

Nachwievor haben zahlreiche Bürger in Österreich aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie massive finanzielle Einbußen aufgrund von eingetretener Arbeitslosigkeit oder aber andauernder Kurzarbeit. Und ein Ende dieser so entstandenen finanziellen Durststrecke scheint dabei momentan nicht absehbar.

Zwar hat das von Österreichs Regierung auf den Weg gebrachte Moratorium zur Stundung von Krediten zweifelsohne den Druck auf, von Zahlungsschwierigkeiten betroffenen Bürgern, zweifelsohne genommen, doch stellt sich bereits jetzt die Frage, wie es danach weitergehen soll?

Kredit-Moratorium – verlängert, verlängert…..verlängert

Ein kleiner Rückblick: In einem ersten Moratorium wurde seitens der Regierung in Zusammenarbeit mit Österreichs Banken beschlossen, Tilgungen von Krediten unbürokratisch für den Zeitraum von 1. April bis 30. Juni 2020 auf entsprechenden Antrag hin aussetzen zu können.

Nachdem sich herausstellte, dass die Corona-bedingten negativen Effekte über den genannten Zeitraum bestehen bleiben wurde das Moratorium ein weiteres Mal verlängert. Mittlerweile wurde nun eine weitere Verlängerung beschlossen und zwar bis zum 31. Jänner 2021.

Und da Stundung nicht Aufhebung bedeutet, verlängern sich gestundete Kredite nunmehr maximal 10 Monate. Denn die gestundeten Monate werden an die vereinbarte Laufzeit des Kreditvertrages angehängt.

Mehrere Milliarden Euro an Kreditvolumen gestundet

Um es einmal in Zahlen zu verdeutlich, um welche Summen es sich hierbei handelt, die mittlerweile als „offene“ Kredite aufgrund von Stundung bei der Tilgung die österreichische Wirtschaft belasten:
Bis Anfang Juni 2020 wurden rund 104.000 gesetzliche Stundungen mit einem Volumen von 4,1 Milliarden Euro umgesetzt.

Zwar haben zahlreiche Kreditkunden es zwischenzeitlich geschafft, ihre finanzielle Leistungsfähigkeit dahingehend wiederherzustellen, dass sie den Kreditverpflichtungen nachkommen können, doch noch immer sind knapp über 80.000 Kredite mit einem Volumen von 6,6 Milliarden Euro gesetzlich gestundet. Und das ist rein auf das Moratorium bezogen.

Denn dieser Zahl sind rund 60.000 privat gestundete Kredite mit einem Volumen von über 17 Milliarden Euro hinzuzufügen. Denn bereits vor dem seitens der Regierung auf den Weg gebrachten Moratorium haben zahlreiche Banken in Erkennung der wirtschaftlichen Not-Situation angefangen Kredite auf Anfrage ihrer Kunden zu stunden beziehungsweise die Zustimmung hierzu erteilt.

Stundung schön und gut – aber die Schulden bleiben

Zweifelsohne haben diese Maßnahmen dafür gesorgt, dass vielen Menschen, die sich unverschuldet in einer finanziellen Notlage sahen, erheblich geholfen an jener nicht zu verzweifeln. Nur ist das Problem an sich nicht gelöst, sondern lediglich nach hinten verschoben.

Der Schuldenberg wird letztendlich durch eine Stundung von Kreditraten etc. nicht kleiner. Und wenn sich die Corona-Krise abermals verschärft und zu weiterer Kurzarbeit bis hin zu Firmenpleiten, beispielsweise in der für Österreich so wichtigen Tourismus-Branche führt, was dann?

Droht der große Kredit-Zusammenbruch?

Eine Auffassung, die von zahlreiche Wirtschafts- und Finanz-Experten durchaus geteilt wird. Hier ist durchgängig zu vernehmen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis eine weitere Welle von Firmenpleiten als auch Privatinsolvenzen die österreichische Wirtschaft mit voller Wucht treffen wird. Und dann werden sich zahlreiche Unternehmer, Freiberufler und Familien in einer Situation wiederfinden, die vielleicht noch schlechter als zum heutigen Zeitpunkt ist.

Denn dann ist bei vielen Menschen die individuelle Finanz-Situation wahrscheinlich so schlecht, dass auch in absehbarer Zeit ein erhebliches Problem bestehen wird, den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Und da stellt sich dann die Frage des „Wie damit umgehen?“ – Ein weiteres Moratorium zur Stundung ist dann wohl kaum noch das geeignete Mittel.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)