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10.08.2020

Moratoriums-Effekt: Hohe Anzahl an Kreditstundungen in Österreich

Im April 2020 führte die österreichische Bundesregierung ein gesetzliches Kreditmoratorium ein. Mithilfe dieses Moratoriums erhielten Verbraucher und Kleinstunternehmer, die Möglichkeit, Verpflichtungen für Rückzahlungen, Zins- oder Tilgungszahlungen gestundet zu bekommen, ohne dass sie dadurch rechtliche Nachteile erleiden. Doch wie gut wurde dieses Moratorium bis dato angenommen?
Moratorium wird gut angenommen – Hohe Anzahl an Kreditstundungen

Von dem im April diesen Jahres seitens der Bundesregierung beschlossenen Kreditmoratoriums sollten vor allem private Haushalte sowie Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von bis zu 2 Mio. Euro profitieren. Denn gerade innerhalb dieser Gruppen bestand und besteht bis heute die hohe Gefahr, dass sie aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Krise ihren finanziellen Verpflichtungen aus Kreditverträgen nicht mehr nachkommen können.

Rund 10 % aller Kredite gestundet

Festgestellt werden kann, dass das Kreditmoratorium bisher zu einer massiven Entlastung von Privaten und Kleinstunternehmen geführt hat, denn Österreichs Banken haben Stand Ende Juni rund 10 Prozent des aushaftenden Kreditvolumens in Österreich an Unternehmen, Selbstständige und Privathaushalte gestundet.

So berichtet die Österreichische Nationalbank in ihrem aktuellen Finanzmarktstabilitäts-Bericht, dass die heimischen Finanzinstitute im Rahmen von freiwilligen Moratorien temporär auf die Rückzahlung von rund 90.000 Krediten in Höhe von 22 Milliarden Euro verzichteten. Im Rahmen der gesetzlichen Moratorien waren es 116.000 Kredite in Höhe von 8,7 Milliarden Euro, welche gestundet wurden

Stand bei den freiwilligen Kreditmoratorien

Die Daten im Detail: Bei den freiwilligen Kredit-Moratorien entfielen laut Vize-Gouverneur der Österreichischen Nationalbank (OeNB), Gottfried Haber, rund >>

  • 14,1 Milliarden Euro auf nichtfinanzielle Unternehmen
  • 4,3 Milliarden Euro auf selbstständige Erwerbstätige
  • 3,7 Milliarden Euro sonstige Haushalte

Stand bei den gesetzliche Kreditmoratorien

Im Rahmen der gesetzlichen Moratorien stundeten die heimischen Banken bis Ende Juni Kredite in Höhe von

  • 7 Milliarden Euro an sonstige Haushalte und Kleinstunternehmen
  • 1,7 Milliarden Euro an selbstständig Erwerbstätige

Banken erwarten keine Kreditklemme

Die Notenbanker zeigten sich hinsichtlich der Zusammenarbeit und Leistungsbereitschaft der österreichischen Banken in der Corona-Krise sehr zufrieden. Dementsprechend positiv äußerte sich die Direktorin der OeNB-Hauptabteilung Volkswirtschaft, Doris Ritzberger-Grünwald:

„Eine Kreditklemme ist nicht zu erwarten. Die heimischen Banken haben in der Coronakrise mit Überbrückungskrediten und Refinanzierung geholfen. Die staatlichen Garantien spielen eine wichtige Rolle."

Die Kreditvergabe bei den Banken zuletzt deutlich angestiegen. So wurde allein bei den 100%- Garantien des Staates bisher ein Kredit-Volumen von mehr als 900 Millionen Euro genehmigt.

Auch für den Finanzmarkt-Hauptabteilungsleiter der österreichischen Nationalbank, Philip Reading war die Liquidität der Banken in der Coronakrise "hervorragend", die Institute seien "kapitalmäßig sehr gut ausgestattet". Den Finanzmarkt könne man "als stabil bezeichnen", es seien finanzielle Puffer vorhanden.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)