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17.06.2021

Umfrage zeigt: Finanzielle Belastung für Österreichs Bürger wird größer

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und des daraus resultierenden 3. Lock-Downs sorgen in Österreichs Bevölkerung für immer größer werdende finanzielle Sorgen. Fast jeder 3. Österreicher klagt über finanzielle Sorgen und blickt wenig positiv in die Zukunft.
Umfrage zeigt: Finanzielle Belastung für Österreichs Bürger wird größer
Es sind Zahlen, die die wirtschaftlichen negativen Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Bevölkerung greifbar machen und Grund zur Sorge: So sind lauf Angaben aus dem Arbeitsministerium in Österreich rund 440.000 Personen Pandemie-bedingt in Kurzarbeit und über 500.000 Personen ohne Job.

Und das hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Stimmung im Volk und deren Einschätzung, was die finanzielle Situation jetzt und in naher Zukunft betrifft. Der Tenor? Das Volk leidet und zwar in einem nicht geringen Maße. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage unter den Bürgern Österreichs.

Selbsteinschätzung: 2,5 Millionen Österreicher „leiden“ – vor allem finanziell

40 Prozent oder in einer relativen Zahl ausgedrückt: 2,5 Millionen Österreicher sehen sich selbst in einer Art „Leidenssituation“ und mit kaum noch tragbaren Einschnitten im täglichen Leben konfrontiert. Und knapp ein Drittel aller österreichischen Bürger (32 Prozent) sehen sich selbst einem zunehmenden finanziellen Druck ausgesetzt, der es Ihnen immer schwieriger macht den Alltag zu organisieren.

Hier sind insbesondere jene Personengruppen betroffen, die ohnehin mit einem geringen Einkommen zu kämpfen haben, hohe finanzielle Belastungen – beispielsweise durch Kredite – tragen müssen oder in Branchen arbeiten, die besonders von der Corona-Pandemie betroffen sind - beispielsweise dem Tourismus-Sektor.

Familien mit Kindern besonders betroffen und besorgt

Extrem angespannte finanzielle Situationen lassen sich hier vor allem bei jungen Familien im Alter von unter 30 Jahren mit maximal 2 Kindern feststellen. Zum einen ist gerade bei diesen Familien zu beobachten, dass eine, wenn nicht gar beide Erwachsenen normalerweise einer Beschäftigung, in einem von der Corona Pandemie besonders hat getroffenen Branche nach geht oder aber in einem gering bezahlten Arbeitsverhältnis steht. Hier steigt mit jedem Monat und das trotz getroffener Sparmaßnahmen im alltäglichen Leben und Nutzung sozialer Hilfen, die Gefahr eines finanziellen Kollapses rasant an.

Nicht vorhandene Rücklagen verschärfen die Notlagen

Ein weiteres Problem? Laut Umfrage sind rund 1,8 Millionen Österreicher, also rund 28 Prozent finanziell auch nicht dahingehend aufgestellt, in finanziell schwierigen Situationen auf hierfür geschaffene Rücklagen zurückgreifen zu können. Es existieren also keine finanziellen Polster und Notgroschen, dies es aktuell ermöglichen würden, die finanziellen Engpässe in einem angemessenen Rahmen überbrücken zu können.

Verschärft wird diese Situationen bei denen 73 Prozent innerhalb jener 28 Prozent ohne Rücklagen, dass auch aus Richtung des privaten Umfeldes beispielsweise durch die Eltern, Freunde und Verwandte keinerlei finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten bestehen. Das heißt, dass diese 1.8 Millionen Österreicher sich einzig und allein damit auseinandersetzen müssen, mit dem zur Verfügung stehenden Geld zurechtzukommen und die Hoffnung nicht aufzugeben, dass sich schnellstmöglich die wirtschaftliche Situation wieder zum Besseren wendet.

Eine Hoffnung, die sich ob des nun 3. Lock-Downs in Österreich immer mehr in Staub aufzulösen droht. Wenn nun noch seitens der Banken aufgrund der Beendigung des Kredit-Moratoriums Ungemach droht, weil die gestundeten Kredite ab sofort wieder bedient werden müssen, dürfte sich bei den vorgenannten Personenkreisen mit entsprechenden Kreditverpflichtungen die Sicht auf die eigene finanzielle Zukunft als Tor zur Hölle darstellen. Es bleibt also durch aus die berechtigte Frage im Raum: Wo soll das alles noch hinführen?

Konkrete Lösungsansätze sind derzeit zumindest noch nicht erkennbar und Entsprechendes vonseiten der Regierung zu erwarten, wäre vielleicht auch ein wenig zu viel erwartet. Außer, dass man zumindest das Thema „auslaufen der Kreditstundungen“ nochmal überdenkt.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)