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09.10.2019

Droht Überschuldung durch Dispokredit? Kürzungskredit kann Disposchulden abbauen helfen

Im Falle einer unerwarteten finanziellen Belastung, beispielsweise durch eine hohe Nachzahlung oder eine plötzlich notwendige Reparaturmaßnahme am Auto, ist es immer ratsam ein finanzielles Polster zu haben. Doch viele Verbraucher sehen im Dispokredit die notwendige finanzielle Flexibilität. Dabei wird oftmals außer Betracht gelassen, dass ein Dispokredit nicht selten mit hohen Zinsen behaftet ist. Es droht hier die Schuldenfalle! Doch wie kann man dem entgehen?
Droht Überschuldung durch Dauernutzung des Dispokredits?
Der Dispokredit oder eben auch gewährte Überziehungsrahmen beim Girokonto ist zweifelsohne eine der meistgenutzten Kreditarten unserer Zeit. Und viele Verbraucher nehmen diesen Kredit, der oftmals das 2-3-fache des regulären Monatseinkommens beträgt, gern als zusätzlichen finanziellen Spielraum an. Und nicht selten ohne im Detail darüber nachzudenken, dass Banken sich diesen gewährten Überziehungsrahmen oftmals nur allzu gut bezahlen lassen – und sie verdienen sehr gut daran.

Die Bequemlichkeit des Dispokredits hat ihren Preis

Was sich allein an dem Fakt zeigt, dass zahlreiche Bankkunden ihren einmal zugesagten Dispositionskredit über Jahre oder sogar über Jahrzehnte hinweg in Anspruch nehmen. Ob es sich dabei nur um wenige hundert Euro Monat für Monat handelt oder gar eine volle Nutzung über Jahre hinweg – die Bank erfreut sich an den hohen Zinseinahmen aus solch einem Verbraucherverhalten.

Dabei zeigen Studien und Verhaltensanalysen immer wieder, dass hinter der konsequenten Nutzung des Dispo eben nicht – wie man eigentlich vermuten sollte – ein echter Bedarf nach zusätzlicher Liquidität auf Konsumentenseite steht. Nein – ganz im Gegenteil: Es ist eher eine Art Gewohnheit und Betrachtung als gegebener Umstand der aktuellen Lebenssituation.

Der Dispokredit ist kein Guthaben ohne Verpflichtungen

Wie das zu verstehen ist? Die Antwort ist so einfach wie auch – bei ehrlicher Betrachtung – schockierend: Der vorhandene Kreditrahmen wird quasi als zusätzliches „Guthaben“ zur jederzeit freien Nutzung angesehen! Eine beliebte Eigenschaft des Dispositionskredites besteht darin, dass es keine festen Rückzahlungstermine gibt. Ändern sich die Verhältnisse beim Kunden nicht, zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit oder Scheidung, kann der Dispokredit oftmals über Jahrzehnte hinweg genutzt werden.

Und das obwohl dem Gros der Nutzer von Dispokrediten durchaus bekannt ist, dass es sich hier schlicht um ein Fehlverhalten handelt, welche zudem auch noch extrem teuer ist beziehungsweise werden kann. Denn es droht ob der Zinsbelastung durch Dauernutzung des Dispokredites die Schuldenspirale. Denn wer jahrelang im Dispo lebt, lebt auf Pump, und, so hart es auch klingen mag, lässt letztendlich finanzielle Selbstdisziplin vermissen.

Kürzungskredit als Selbstdisziplinierung zum Schuldenabbau

Doch wer der möglichen Schuldenfalle durch Nutzung des Dispositionskredites entkommen möchte, benötigt eben jene Selbstdisziplin, um wieder zu einem finanziellen Lebensstil zurück zu kehren, in der es der Nutzung eines solchen Kredites nicht mehr bedarf. Stichwort: Schuldenfreiheit! Wem der freiwillige Kontoausgleich sehr schwer fällt, der kann sich quasi mit einem Kürzungskredit dazu zwingen, den Dispo nach und nach zu reduzieren, um sich so von der stetig steigenden Last der anfallenden Zinskosten zu befreien.

Die Funktionsweise des Kürzungskredits

Wie bereits eingangs erwähnt, ist der Dispositionskredit aus Sicht der Banken aufgrund fortwährender Zinseinnahmen ein durchaus lohnenswertes und somit möglichst lang aufrecht zu erhaltendes Geschäft. Insofern ist es nur logisch, dass Banken dem Thema Kürzungskredit nicht unbedingt positiv gegenüberstehen. Es darf also nicht verwundern, wenn der Kürzungskredit nur von wenigen Banken aktiv angeboten wird. Dennoch sollte beim Wunsch nach einer Ablösung des Dispos auch explizit nach dieser besonderen Kreditart nachgefragt werden, denn Sie bietet aus Verbrauchersicht klare Vorteile.

Die Funktionsweise ist dabei relativ einfach. Der Kürzungskredit selbst stellt einen Spezialkredit dar, der als Zusatzfunktion bzw. als Erweiterung für den Dispositionskredit zur Verfügung gestellt wird. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Vereinbarung zwischen Kontoinhaber und Kreditinstitut. Der Kürzungskredit trägt dafür Sorge, dass die Kreditsumme auf dem Konto nach und nach reduziert wird. Geeignet ist dieses Verfahren insbesondere für Verbraucher, denen es an der nötigen Selbstdisziplin fehlt, den Sollsaldo von sich aus zu reduzieren. Dabei wird festgelegt, dass der Dispokredit entweder monatlich oder auch pro Quartal um einen vorab vereinbarten Betrag regelmäßig gekürzt wird. Auch wenn das Ganze auf einer freiwilligen Vereinbarung beruht, ist die Bank hier angehalten, bei weiteren Kontoüberziehungen keine Verfügungen mehr zuzulassen.

Beispiel eines Kürzungskredits

Wer sein Girokonto beispielsweise um 3.000 Euro überzogen hat, und somit den Dispokredit in Anspruch genommen hat, der könnte mit seiner Bank zum Beispiel einen Kürzungskredit von 100 Euro monatlich vereinbaren. In diesem Fall würde die Bank den Disporahmen dann jeden Monat automatisch um 100 Euro reduzieren. Nach einem Jahr könnte der Kontoinhaber sein Konto also nur noch bis 1.800 Euro statt wie vorher bis 3.000 Euro überziehen. Auf dieser Weise wäre das Girokonto dann nach zweieinhalb Jahren auf null. Als Kunde spart man so eine durchaus stattliche Summe an unnötigen und vor allem hohen Zinsbelastungen sparen.

Unser Fazit

Wer seinen Dispokredit ablösen möchte, weil die Schuldenlast drückt, sollte sich explizit mit der Möglichkeit des Kürzungskredits eingehend beschäftigen und sich nicht scheuen, die Hausbank explizit auf die Existenz eines solchen Kreditangebotes anzufragen. Erfahrungen zeigen, dass Banken die Ablösung eines Dispokredits durch einen Ratenkredit mit niedrigen Raten und günstigerem Zinssatz als beim Dispo als Lösung bevorzugen. Doch auch hier gilt, dass erneut eine langfristige Schulden-Bindung aufgrund eines neuen Kredits eingegangen wird.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)