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14.05.2020

Moratorium hilfreich? Erste Zahlen zu gestundeten Krediten veröffentlicht

Mit dem Beschluss des Moratoriums, welches unter anderem aufgrund der Corona Krise die Stundung von Krediten seitens der Verbraucher zulässt, hat der österreichische Nationalrat Anfang April diesen Jahres ein klares Zeichen gesetzt. Doch wie wurde dieses Moratorium von den Bürgern angenommen? Die kürzlich veröffentlichten Bilanzzahlen einer Großbank geben einen ersten Eindruck von der Nutzung jenes Rechts.

Mit dem von der österreichischen Bundesregierung beschlossenen und seit April geltenden Moratorium zur Linderung Corona-bedingter wirtschaftlicher Einbußen haben Bundesbürger das Recht laufende Kreditezu stunden das heisst sich aus der Verpflichtung von Ratenzahlungen zur Tilgung von laufenden Krediten temporär zu „befreien“. Bei rund 10 Millionen Bürgern Österreichs, die laufende Kredite haben, war der Beschluss eines solchen Moratoriums sicherlich eine der bedeutendsten Mitteilung seitens der Regierung.

Ist dem so? Wie wurde dieses Moratorium seitens der Bürger Österreichs angenommen? Eine Frage, deren Beantwortung sicherlich interessant wäre. Nun hat die erste Bank, die Raiffeisen Bank Ober-Österreich als einer der ersten Banken im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz hierzu entsprechende Zahlen veröffentlicht.

So vermeldet die Bank, dass bis dato seit Beginn der Corona-Krise in Österreich rund 8.800 Kredite seitens der Kreditnehmer gestundet worden seien. Das bis dato gestundete Kreditvolumen betrage in Summe rund 59,4 Millionen Euro. Interessant ist jedoch, dass lediglich 37 Prozent der Stundungen direkt auf das, seit April geltende Moratorium der Bundesregierung zurückzuführen seien.

Das Gros der laufenden Stundungen auf Seiten der Bank sei individuell zwischen der Bank an sich und den Kreditnehmern durch individuelle Vereinbarungen beider Parteien zustande gekommen. Hieraus kann also durchaus abgeleitet werden, dass das Moratorium an sich zwar dem Verbraucher das gesetzliche Recht auf Stundung laufender Kredit zugesteht, die Banken selbst hingegen auch ohne das Moratorium eine offene Position zu Corona-basierten Stundungen von Krediten und Darlehen inne zu haben scheinen. Zumindest kann dies nach Veröffentlichung vorweg genannter Zahlen so zweifelsohne für die Raiffeisen Bank in Ober-Österreich festgestellt werden.

Gesetzliche Lockerungen bei Firmenkrediten werden gut angenommen

Zudem seien Überbrückungsfinanzierungen des Wirtschaftsservice (aws) in Höhe von 261,1 Millionen Euro beantragt worden. Für die Hilfsleistungen der Österreichischen Kontrollbank (OeKB) für Exporteure und große Firmen (Kredite sowie Kreditgarantien) wurden bisher Anträge in Höhe von insgesamt rund 514 Millionen Euro gestellt (davon 444,8 Millionen für Kredite für Exporteure).

Wie viel von dem beantragten Geld bisher bei den Unternehmen tatsächlich angekommen ist, konnte Schaller auf Anfrage aber noch nicht beziffern. Die neuen Regeln des Finanzministeriums, die Erleichterungen für die Banken bei der Kreditvergabe bringen sollen, bewertete der Bankchef generell positiv.

Die Änderungen bei der Bonitätsprüfung seien eine wichtige Erleichterung gewesen, sagt Schaller. Die verstärkte Unterstützung der Unternehmen mit Liquidität in Form von Krediten birgt jedoch auch die Gefahr höherer Kreditausfälle für die Banken. Der RLB-OÖ-Chef schloss nicht aus, dass sich die Zahl der faulen Kredite (non-performing loans/NPL) bei den heimischen Banken - auch in der RLB OÖ selbst - in den kommenden Monaten deutlich erhöhen könnten.

Vorgehen der Europäischen Zentralbank (EZB) stößt auf Kritik

Unglücklich zeigte sich Schaller mit den Empfehlungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der europäischen Bankaufsicht zur Dividendenpolitik der Banken. Es werde derzeit keine Ausschüttung der RLB Oberösterreich geben. "Ich bin damit extrem unzufrieden und unglücklich", sagt Schaller. Die Eigentümer seien zum Großteil die einzelnen Raiffeisenbanken selbst. Diese fielen nun um eine Ausschüttung um, obwohl sie diese gerade jetzt in der Krise gut brauchen könnten.

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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)