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07.05.2020

FMA: Anzahl betrügerischer Finanzangebote steigt

Die Corona Krise bringt zweifelsohne eine nicht geringe Anzahl an Personen und Firmen unverschuldet in finanzielle Notlagen. Die Folge ist, dass gerade jetzt Kreditangebote, die mit einfacher, schneller und unkonventioneller Kreditvergabe werben, für zahlreiche Verbraucher in finanziellen Schwierigkeiten verlockend sind. Doch nicht immer stecken hinter diesen Angeboten seriöse Anbieter. Den Krisen fördern auch dubiose Anbieter von Finanzdiensten an die Oberfläche.
FMA: Anzahl betrügerischer Finanzangebote steigt
„Finanzielle Probleme? Schneller und unkomplizierter Kredit gesucht?“ – das sind in der Regel die Aufhänger von Plattformen, die Verbrauchern suggerieren sollen, gerade in „schwierigen“ Fällen der Kreditsuche der „optimale“ Partner zu sein. Dagegen ist im Grunde auch nichts einzuwenden, wenn sich nicht selten bei genauerer Betrachtung der Angebote durchaus einige Fragezeichen ergeben würden. Mit der darauf oftmals erfolgenden Erkenntnis oder zumindest der Vermutung, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zu geht oder zugehen kann.

Zahlreiche Ungereimtheiten weisen auf nicht seriöse Kreditangebote hin

So beispielsweise auf einer Webseite, die mit Begriffen wie „Hier sind sie richtig!“ und „Wir sind die Finanzexperten!“ wirbt. Die Frage ist nur, wer sind diese Finanz-Experten, wo ist exakt der Unternehmenssitz? Und warum liest sich der Text auf der Webseite so, als stamme er aus der Feder eines, der deutschen Sprache nur bedingt Mächtigen? Texte, in dem man sich als Organisation beschreibt und nicht als Firma? Ein angebliches Büro in Mannheim, eine Telefonnummer in Österreich und die Registrierung der Webseite in Polen. Noch Fragen?

Finanzmarktaufsicht in Österreich warnt vor Anbieter

Da darf es nicht wirklich verwunderlich erscheinen, dass sich die Finanzmarktaufsicht in Österreich mit solch einem Kreditangebot beschäftigt. Und wir im Grunde auch zu erwarten war, vor diesem Angebot ausdrücklich warnt und von einer „Zusammenarbeit“ mit diesem Anbieter deutlich abrät.

So ist laut der hiesigen Finanzaufsicht FMA die erwähnte Firma „Finanzen-Kredit“ aufgrund nicht existenter, jedoch erforderlicher Konzession NICHT berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Bedeutet, dass es dem genannten Anbieter untersagt ist, Abschlüsse von Geldkreditverträgen und die Gewährung von Gelddarlehen (Kreditgeschäft) gemäß Paragraf 1 Absatz 1 Z 3 BWG zu tätigen.

Anzahl zweifelhafter Finanz- und Kreditangebote steigt stark an

Und trotz entsprechender Warnung von Behörden als auch Verbraucherforen scheint sich das Geschäft für die Hintermänner solcher Angebote auf eigens geschaffenen Online-Plattformen zu lohnen. Denn die Anzahl herausgegebener Warnungen von Institutionen wie der österreichischen Finanzmarktaufsicht und ihren Pendants in anderem europäischen Ländern steigt in den letzten Jahren europaweit kontinuierlich an.

So hat allein die hiesige FMA mit insgesamt 98 ausgesprochenen Warnungen im Jahr 2019 einen Spitzenwert zu vermelden. Die bis dato geltende Spitzenwert aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 62 Meldungen wurde laut FMA im darauffolgenden Jahr also DEUTLICH übertroffen.

Und auch dieser Wert von 92 Meldung aus dem Jahr 2019 scheint im Jahr 2020 erneut übertroffen zu werden, denn allein von Januar bis April 2020 wurden bereits 23 Warnungen veröffentlicht!

Zur Aufgabe der Finanzmarktaufsicht (FMA) in Österreich

Die Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) ist die unabhängige, weisungsfreie und integrierte Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt Österreich und als Anstalt öffentlichen Rechts eingerichtet. Ihr obliegt die Aufsicht über Kreditinstitute, Zahlungsinstitute, Versicherungsunternehmen, Pensionskassen, Betriebliche Vorsorgekassen, Investmentfonds, konzessionierte Wertpapierdienstleister, Ratingagenturen und Wertpapierbörsen sowie über Kapitalmarktprospekte.

Im Rahmen ihrer Aufgaben kann und muss die FMA gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. Dies war im genannten Fall von „Finanzen-Kredit“ erforderlich.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)