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30.08.2022

Jeder sechste Österreicher überzieht sein Konto

Das es passieren kann, dass man zum Ende eines Monats nicht mehr genügend Geld im eigenen Portemonnaie hat, ist weder selten geschweige denn ungewöhnlich. Ein Jeder kann einmal ins Minus rutschen. Doch eine Marktanalyse zeigt, dass nicht wenige die österreichischen Bürger dauerhaft mit dem Überziehungskredit leben.
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Mit Geld umzugehen will gelernt sein – ein Sprichwort, dass man bereits im Kindesalter von Seiten der Eltern immer wieder zu hören bekommt. Und der Grund, warum man diesen Satz immer wieder hört, ist dass die Eltern so vermeiden wollen, dass durch unkontrollierten Umgang mit Geld im späteren Leben als Erwachsener eine Überschuldung eintritt.

Doch schaut man sich das Ergebnis einer aktuellen Marktanalyse eines Finanzportals an, so kann der Eindruck entstehen, dass bei so manch einem der richtige Umgang mit Geld etwas schwerer fällt oder zumindest zu fallen scheint Denn laut dieser Studie überzieht jeder 6. Österreicher regelmässig sein Konto und lebt damit Zustand einer dauerhaften Verschuldung. Zudem zahlen rund 17 Prozent der Österreicher einen Konsumkredit ab, um Anschaffungen zu ermöglichen oder Finanzlücken zu überbrücken.

Hohe Zinsen beim Überziehungskredit erhöhen Schuldensumme

Das sich die Nutzung des Überziehungsrahmens beim Girokonto als teuer darstellt, zeigt sich beim Blick auf die Detail-Ergebnisse der repräsentativen Studie. So liegt die Überziehungssumme bei jenen österreichischen Bürgern, die ihr Konto regelmäßig überziehen, im Schnitt bei 1.500 Euro. Einen wesentlichen Grund für den Dauerzustand eines Girokontos im Minus stellt die Corona-Pandemie dar. So geben sechs der zehn regelmäßig Kontoüberziehenden an, das mit dem Beginn der Pandemie eine verschärfte finanzielle Situation im eigenen Haushalt herrsche. Die Überziehung des eigenen Kontos sei notwendig, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Was sich im Vergleich mit den Ergebnissen anderer Studien durchaus deckt. So zeigt sich hier, dass eine Vielzahl der österreichischen Haushalte, und zwar jeder Fünfte, nach wie vor mit erheblichen Einbußen bei den Einkommen zu kämpfen hat.

Konto-Überzug: Regionale Unterschiede als auch bei den Geschlechtern

Interessant in den Ergebnissen der Studie sind die Unterschiede beim Thema Region als auch bei den Geschlechtern: So gibt es im Vergleich der einzelnen Bundesländer erheblich Unterschiede: Insgesamt gibt jede bzw. jeder Zweite an, ihr oder sein Konto nie zu überziehen (54 Prozent).

  • Im Bezirk Wien sind es nochmal deutlich mehr: Zwei Drittel (66 Prozent) waren noch nie im Minus.
  • In Kärnten sind rund 10 Prozent der Bürger dauerhaft im Minus
  • In Tirol sind 8 Prozent der Bürger mit ihrem Konto dauerhaft im MInus
Auch bei den Geschlechtern wird die Kontoführung unterschiedlich gehandhabt. 19 Prozent der Frauen überziehen ihr Konto regelmäßig oder dauerhaft, bei den Männern sind es hingegen nur 15 Prozent.

Folgen der Dauerüberziehung? Hohe Kosten und drohende Überschuldung

Was vielen nicht bewusst ist: Das Ausnützen des Überziehungsrahmens kann mitunter sehr teuer kommen. Im Schnitt verlangen Banken für die Nutzung des Kreditrahmens am Girokonto zwischen fünf und 14 Prozent Sollzinsen. Deutlich günstiger kommt es, anstatt einer längeren oder regelmäßigen Überziehung des Kontos einen Konsumkredit in Anspruch zu nehmen.

Denn besonders hohe Beträge und dauerhafte Kontoüberziehung lassen die Zinszahlungen an die Bank schnell ansteigen. Vergleicht man die Kosten für eine Kontoüberziehung über drei Jahre mit anschließender Tilgung mit einem Konsumkredit, ergibt sich ein Einsparpotenzial von 74 % bzw. € 242,43. Dazu kommt, dass die Schulden inklusive Zinsen beim Konsumkredit durch die monatliche Rate nach Kreditlaufzeit getilgt sind. Wird im Gegensatz dazu bei einer Kontoüberziehung der Schuldenstand nicht verringert, wächst der Schuldenberg an und beträgt nach drei Jahren sogar 2.230 Euro.
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Redakteur: Markus Gildemeister

Markus Gildemeister

Markus Gildemeister ist seit rund 10 Jahren freiberuflicher Redakteur und bei Cashper Hauptverantwortlicher für unseren Finanzblog. Markus generelles Interesse gilt der Finanzwelt sowie der FinTech Szene. Neben seiner redaktionellen Aktivität bei uns betreibt er selbst mehrere, erfolgreiche Finanzportale. Zudem ist er Gastautor und Kolumnist in deutschen (u.a Focus.de) sowie zahlreichen US-amerikanischen Investment-Portalen (Investing.com / Stockopedia.com etc.)