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Minikredit vom Land: Steiermark bringt Kautions-Fond an den Start

Die Rahmenbedingungen für den „Staatlichen“ Minikredit

Irgendwie ist es schon widersprüchlich: Da wird die Medienwelt nicht müde, den Minikredit und die dahinter stehenden Minikredit Anbieter ob ihres Kreditangebotes negativ darzustellen, während auf der anderen Seite ein staatlich vergebener Minikredit nun als Lösung für ein lange bekanntes Problem im Wohnungsmarkt gefeiert wird. Auf der einen Seite heisst es, dass der Minikredit generell als überteuert und als Eintritt in die Schuldenspirale zu werten ist, auf der anderen Seite aber nun als Hilfsmittel gilt, wenn es darum geht Wohnraum für finanziell leistungsschwache Österreicher zu ermöglichen. Offensichtlich kommt es gerade bei einem Nischenprodukt wie dem Minikredit insbesondere darauf an, wie und von wem er wofür vergeben wird. So soll nach Plan der steirischen Landesregierung ein zinsfreier Minikredit an Personen vergeben werden, mit Hilfe dessen erforderliche Mietkautionen gezahlt werden können.

Minikredit aus Landesfond

Dieser Plan der Landesregierung Steiermark ist nun seit März 2017 also beschlossene Sache. Bürger, die aufgrund ihrer niedrigen Einkommenssituation belegbare Probleme haben, die bei der Wohnungsanmiete erforderliche Mietkaution zu zahlen, sollen aus einem staatlich geschaffenen und kontrollierten Fonds bis zu 500 Euro Kleinkredit als sogenannte Starthilfe erhalten können. Eine Hilfe, die dringend erforderlich ist, denn nicht selten beträgt die verlangte Mietkaution das 2-3 fache der Monatsmiete. Eine Summe, die für viele Bürger in der Steiermark kaum oder zumindest nur mit erheblichen Problemen behaftet, kaum zu stemmen ist. Nicht selten werden hierzu „normale“ Ratenkredite aufgenommen, welche jedoch über die eigene Leistungsfähigkeit des Kreditnehmers hinausgehen und somit zwangsläufig zur Überschuldung führen. Ein Umstand, den der Minikredit aus dem Landesfond abmildern soll.

Zinsfreier Minikredit mit langer Laufzeit

So wird nun auf Initiative der Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ) seitens der Landesregierung ein entsprechender Kautions-Fonds eingerichtet. Die Soziallandesrätin äußert sich zu ihrem Vorhaben und dessen Zielsetzung wie folgt: „Es ist sozusagen ein zinsenloses Darlehen, das in kleinen und daher leistbaren Monatsraten zurückerstattet werden muss". Das Volumen dieses Fonds soll laut Beschluss der politisch „Oberen“ innerhalb der nächsten 3 Jahre auf rund 1,5 Millionen Euro ausgebaut werden. Abgewickelt wird der neue Landesfonds dabei über die einzelnen Gemeinden der Steiermark. Wer einen Minikredit aus dem Landesfonds bezieht, verpflichtet sich Gegenzug den Kautionsbeitrag innerhalb eines Zeitraumes von maximal drei Jahren an die Gemeinde zurückzuzahlen. Die rückgeführte Kreditsumme wird dabei wieder in den Landesfonds eingebucht und steht somit anderen Wohnungssuchenden zugute. So zumindest der Plan.

Die Rahmenbedingungen für den „Staatlichen“ Minikredit

Damit man als Bürger der Steiermark in den Genuss eines solchen Minikredits kommen kann, hat die Landesregierung Einkommensgrenzen für die Gewährung eines solchen Minikredits festgelegt. So gilt bei Ein-Personen-Haushalten ein Monatseinkommen von 1128 Euro, bei Paaren und Hausgemeinschaften 1692 Euro. Pro Kind im Haushalt werden weitere 338,40 Euro angerechnet. Wer über diesen Grenzen liegt sieht sich von diesem Angebot ausgeschlossen. Stellt sich die Frage, ob diese Idee sich dann auch wirklich effizient in die Praxis umsetzen lässt, denn laut bisher bekannten Details scheint der Aufwand hinsichtlich der praktischen Umsetzung des Projektes erheblich zu sein: Verfahren zur Prüfung des Antragstellers, Gemeinderatsbeschluss, Prüfung durch Gemeinde-Abteilung und zuletzt noch ein Regierungsbeschluss. Entsprechende Kritik wird bereits laut geäußert, doch wird diese von der Landesrätin Kampus klar abgewiesen. Mit dem Hinweis, dass eben jenes Minikredit-Modell auch vom Städte- und Gemeindebund unterstützt und abgesegnet worden sei. Und sie macht dabei Folgendes klar: "Wir wollen bei der Kaution helfen, sie aber nicht ganz übernehmen." Stellt sich die Frage, ob diese denn Minikredite wirklich helfen?


Redakteur: Markus Gildemeister
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