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Ab April 2017: Kein Parken mehr mit Kreditkarte möglich

Der Grund für den Stopp des Parkens mit Kreditkarte? Datensicherheit!

Wie bequem war es doch, wenn es darum ging in die Parkgarage zu fahren, einfach die Kreditkarte zu zücken und bei Ausfahrt wurde dann einfach die Parkdauer der zuvor eingescannten Kreditkarte belastet. Kein Laufen mehr zum Kassenautomaten, um das Ticket zu bezahlen, keine Warteschlangen vor eben jenen Automaten an den Shopping-Wochenenden – Schluss, Aus, Vorbei! Rückwärtssalto, denn ab 01. April fällt dieser Service in allen Parkhäusern in Österreich weg. Schon jetzt werden in einigen Parkhäusern keinerlei Kreditkarten und / oder Bankomatkarte angenommen. Der Autofahrer bleibt vor der verschlossenen Schranke stehen. Wer sich daraufhin beschwert, dem sei gesagt, das es rein gar nichts bringt und auch nicht bringen wird. Es heisst also jetzt wieder ein Ticket ziehen und dann beim Kassenautomaten einlösen. Was ist passiert?

Der Grund für den Stopp des Parkens mit Kreditkarte? Datensicherheit!

Fakt ist, dass bis 31. März die Tiefgaragenbetreiber in ganz Österreich wieder umsatteln müssen. Dabei sind die Österreicher nicht allein betroffen, sondern die Umstellung findet weltweit satt. Der Grund für diese erzwungene Umstellung ist das Thema Datensicherheit und Verbraucherschutz – initiiert von den beiden großen US-amerikanischen Kreditkartengesellschaften Mastercard und VISA. Die beiden Platzhirsche im Kreditkarten-Business haben eine Regulierung erreicht, nach der Daten nicht mehr von den Tiefgaragenbetreibern zwischengespeichert werden dürfen. Was eben in der Praxis bedeutet: Der Zugang zu einer Tiefgarage darf nicht mehr mittels Eingabe beziehungsweise Einscannen einer Kreditkarte erfolgen. Denn bis dato sah der Prozess wie folgt aus: Bislang wurden die Kundendaten einen Monat lang verschlüsselt gespeichert und dann an die Kartenbetreiber zur Abrechnung weitergereicht.

Mastercard also Visa sehen Schwachstellen im System

Die Kartengesellschaften sehen in diesem System und der Verfahrensweise eine Schwachstelle und sehen sich genötigt diese Schwachstelle mittels eines entsprechenden Verbots, denn um nichts anderes handelt es sich, zu beseitigen. Interessant an der Angelegenheit ist jedoch, dass bis dato keinerlei Fälle bekannt sind, bei denen es zu einem Missbrauch von Kreditkarten-Daten aus der Nutzung von Parkgaragen gekommen ist. Insofern darf man sich schon die Frage stellen, welche wahren Beweggründe hinter dieser von Mastercard als auch VISA initiierten Regelung stecken. Zumal dies für die Parkhausbetreiber nun auch mit erheblichen Kosten der Umrüstung verbunden sein wird.

Massive technische Umrüstung erforderlich

So werden jetzt abermals die Parkhäuser technisch umgerüstet und mit neuen Leitungen ausgestattet. Einige Parkhausbetreiber nennen hierbei Summen von bis zu 400.000 € - wohlgemerkt: pro Parkhaus! Summen, die teilweise auch die Städte als Eigentümer der Parkhäuser zu zahlen haben. Was wiederum bedeutet, dass hier indirekt der Steuerzahler „gerade“ steht! Das heißt, künftig läuft die Tiefgaragenbenützung als wieder folgendermaßen ab: Bei der Einfahrt muss ein Ticket gezogen werden. Am Kassenautomat kann dann bar, per Kreditkarte oder per Bankomatkarte bezahlt werden. Also komplett zurück zum „klassischen“ Verfahren.


Redakteur: Markus Gildemeister

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